Vielen Menschen ist es wichtig, ihrem Postboten oder Paketzusteller eine kleine Aufmerksamkeit zu überreichen - vor allem in der Weihnachtszeit. Schließlich leisten die Zusteller eine wichtige und zuverlässige Arbeit in einer Zeit, in der sehr viel online bestellt wird. Die Umstände der Corona-Pandemie fordern die Paketzusteller zusätzlich heraus.

Wer seinem Postboten für seine tägliche Arbeit danken möchte, sollte dabei allerdings einige Aspekte beachten. Denn nicht jedes Geschenk darf der Zusteller problemlos annehmen.

Wie viel Trinkgeld dürfen Paketzusteller eigentlich annehmen?

Eine einheitliche Regelung für das Annehmen von Trinkgeld und Geschenken gibt es nicht für alle Zusteller. Ob und bis zu welchem Wert Geschenke angenommen werden dürfen, schwankt meistens von Versandunternehmen zu Versandunternehmen. Auch in den verschiedenen Branchen können sich die Regelungen unterscheiden. 

Grundsätzlich gilt allerdings, dass Sach- und Geldgeschenke immer als bedingungslos angesehen werden sollten. Wenn Sie eine Gegenleistung für Ihr Geschenk erwarten, könnte dies als Bestechungsversuch verstanden werden. Aus diesem Grund haben viele Zustellerunternehmen eine Obergrenze für ihre Mitarbeiter festgelegt.

Die Deutsche Post DHL Group gestattet beispielsweise grundsätzlich keine Belohnungen und Geschenke. Ausnahmen sind jedoch geringwertige Sachgeschenke bis zu einem Wert von 25 Euro. Die Paketzusteller von Hermes dürfen hingegen auch Bargeld oder kleine Geschenke annehmen - wenn ein Wert von 10 Euro nicht überschritten wird.

Aufgepasst mit Bargeld 

Viele Zusteller dürfen aufgrund von arbeitsrechtlichen Bedingungen kein Bargeld annehmen - so zum Beispiel DHL Boten. Setzt sich der Mitarbeiter über solche Vorgaben hinweg, so kann es zu Konsequenzen kommen. Nehmen Sie es dem Zusteller also nicht übel, wenn er ein großzügiges Trinkgeld ablehnt.

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Wenn Sie sich dennoch bei Ihrem Paketboten für seine tägliche Arbeit bedanken wollen, versuchen Sie es beispielsweise mit einem kleinen Gutschein für einen Online-Shop, einen Supermarkt oder einen Baumarkt.

Auch nett gemeinte Aufmerksamkeiten wie Schokolade oder Gebäck werden die Zusteller aus rechtlichen Gründen eher annehmen als Bargeld. In jedem Fall freut sich Ihr Paketbote über die Geste.

Besondere Vorsicht bei den aktuellen Abstandsregelungen

Aber aufgepasst: Aufgrund der aktuellen Lage rund um die Corona-Pandemie finden nur noch kontaktlose Zustellungen durch die Versanddienste statt. Sie können also nicht davon ausgehen, dass Sie Ihren Paketboten direkt vor der Haustür antreffen werden. Meistens bleiben die Zusteller im unteren Stock oder treten mehrere Meter von der Haustür zurück.

Auch bei der Übergabe Ihres Weihnachtsgeschenks an den Paketboten sollten Sie sich an diese Abstandsregelungen halten. Geben Sie dem Zusteller Bescheid, dass Sie eine kleine Aufmerksamkeit für ihn haben und halten Sie dabei einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein. 

Übrigens: Das Infektionsrisiko über die Oberfläche von Paketen ist sehr gering. Dennoch sollten die Hände beim Auspacken des Pakets nicht an das Gesicht geführt und hinterher gewaschen werden. So kann das Risiko einer Schmierinfektion weiter reduziert werden. 

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