• Weihnachten richtig planen: Wer kommt zum Essen und was kommt auf den Tisch?
  • Die richtigen Rezepte finden und planen
  • Diese Fettnäpfchen solltest du vermeiden
  • Nach dem Festessen: Was mache ich mit den Resten?

Kochen an Weihnachten: Zunächst solltest du die genaue Zahl deiner Gäste festlegen. Wer bringt seine Kinder mit? Kommen die Großeltern? Wenn die konkrete Anzahl an Personen steht, kannst du besser planen. Außerdem ist es gut zu wissen, wer Vegetarier oder Veganer ist. Gibt es jemanden mit Unverträglichkeiten oder bestimmten Allergien? Je genauer du Bescheid weißt, desto besser kannst du dich um die Zusammenstellung der Speisen kümmern. Zudem hast du die Qual der Wahl: Buffet oder doch lieber ein traditionelles 3-Gänge-Menü? Beide Optionen haben ihre Vorteile. Das Buffet ist oft leichter vorzubereiten und eignet sich für viele Gäste besonders gut. Das Menü ist in der Regel festlicher, muss aber gut getimt werden, damit jeder Gang jeweils zeitgleich serviert werden kann.

Die richtigen Rezepte finden und planen

Hast du dich für Buffet oder Menü entschieden, heißt es planen. Pro Person rechnet man bei einem Essen durchschnittlich mit etwa 600 bis 800 Gramm pro Portion. Kinder essen weniger, Männer meist etwas mehr. Gerade bei Fleisch musst du nicht so viel einplanen, wie du vielleicht gedacht hast. Schon bei einem 2-Gänge-Menü sind 125 Gramm Fleisch pro Person vollkommen ausreichend. Vegetarische oder vegane Gerichte lassen sich oft unkomplizierter vorbereiten und müssen oft nicht so auf den Punkt getimt werden wie Fisch- oder Fleischgerichte. Entscheidest du dich für ein Buffet, solltest du generell auf rohes Fleisch, rohe Eierspeisen oder rohen Fisch verzichten.

Fränkische Rezepte für dein perfektes Weihnacht-Menü

Die richtigen Gerichte: Am besten eignen sich Gerichte, die du gut vorbereiten kannst. Quiches, Suppen oder Aufläufe sind ideal und machen alle satt. Wer es festlich mag, kann mit einer Auswahl an raffinierten Soßen und üppigen Kuchen zum Dessert aufwarten.

Was den Zeitplan angeht, so kannst du ruhig einen Tag vorher alles, was möglich ist, vorbereiten. Decke den Tisch, mache das Dessert und sorge dafür, dass du alles rechtzeitig eingekauft hast. Gerade kurz vor Weihnachten sind viele Lebensmittel oft ausverkauft!

Diese Fettnäpfchen solltest du vermeiden

Bei einem Essen im großen Kreis kann es schnell mal passieren, dass man den Überblick verliert. So kann es leicht zu Fettnäpfchen kommen:

  • Du achtest nicht auf Allergiker, vegetarische oder vegane Ernährung: Ein paar deiner Gäste können dadurch nicht mitessen
  • Du hast Gäste nebeneinander platziert, die sich nicht leiden können und es kommt zu Diskussionen oder schlechter Stimmung am Tisch
  • Das Geschirr ist nicht richtig sauber und auf den Gläsern sind noch Wasserflecken: Bitte unbedingt vermeiden!
  • Was wird kalt, was warm serviert? Am Ende reichst du deinen Gästen vor lauter Hektik eine kalte Suppe.

Je besser du vorbereitet bist, desto weniger kann schiefgehen. Und wenn es dann doch mal passieren sollte: Lächeln und sich entschuldigen ist immer die beste Option.

Nach dem Festessen: Reste richtig verwerten

Beginnt der Abend, eignen sich kleine Appetizer, damit du in Ruhe das Essen final abschmecken und verteilen kannst. Die Leute können bei einem Glas Sekt und ein paar Häppchen entspannen und du hast genügend Zeit zum Vorbereiten. Hier noch ein zusätzlicher Tipp: Bei Fingerfood kannst du je nach Größe etwa 12-15 Häppchen pro Person einplanen.

Fränkische Rezepte für Snacks und Häppchen

Noch ein Hinweis zur Getränkeauswahl: Starte mit leichten Weinen und vermeide schwere Cocktails. Am besten wählst du Weißwein in Kombination mit Fisch oder Gemüse. Rotwein passt hingegen hervorragend zu Fleisch und Desserts mit Schokolade. Achte zudem darauf, dass du auch alkoholfreie Alternativen anbietest. Hier eignet sich Wasser mit Minze und Zitrone oder selbstgemachte Saftschorlen. Zum Dessert passt auch zum Abschluss ein Espresso oder ein kleiner Likör.

Ist das Essen erst mal vorbei und alle sind satt, bleiben oftmals Reste übrig. Am besten hast du schon entsprechende Dosen und Beutel vorbereitet und kannst deinen Gästen direkt etwas mitgeben, wenn sie dies möchten. Oft sind es gerade die Beilagen wie Kartoffeln, Klöße, Reis oder Nudeln, die übrig bleiben. Hier bietet es sich an, diese am nächsten Tag in der Pfanne anzubraten oder in einem Auflauf zu verwerten. Wichtig ist außerdem, dass du alle Reste gut und schnell verpackst. Je länger sie stehen bleiben, desto größer ist die Gefahr von Keimbildung und Bakterien. Unser Tipp: Friere die Reste am besten direkt nach dem Abkühlen ein und du hast bereits fertige Gerichte für die Tage nach Weihnachten parat.

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