• Wasserkocher entkalken: Fünf Hausmittel helfen
  • Regelmäßige Reinigung nötig: Kalk beeinträchtigt Effizienz des Wasserkochers 
  • Keine teuren Reiniger nötig: Diese fünf Hausmittel funktionieren

Haushaltsgeräte, die regelmäßig mit Wasser in Berührung kommen, setzen irgendwann Kalk an - das ist vollkommen normal. Dass Ihr Wasserkocher zu reinigen ist, erkennen Sie an den weißen Ablagerungen am Boden oder den Seitenwänden des Geräts. Dafür brauchen Sie allerdings nicht unbedingt teure Reiniger. Einfache, effektive Hausmittel reichen vollkommen aus. Wir stellen Ihnen fünf Mittel vor, die Kalk zuverlässig entfernen - und sicher haben Sie davon bereits etwas im Haus.

Kalk: Woher er kommt und wie gefährlich er für den Menschen ist

Kalk gibt es schon seit unvorstellbar langer Zeit auf der Erde - ursprünglich wurde das Mineral von Lebewesen gebildet und in der Erdkruste abgelagert. Dazu gehören zum Beispiel Muschelschalen und Tierpanzer. Nachdem der Kalk die Gesteinsschichten durchfließt, dringt er ins Grundwasser vor. Das mit Kalk gesättigte Grundwasser bildet letztendlich die Grundlage unseres Trinkwassers.

So landet der Kalk aus den Wasserhähnen schließlich auch in unserem Wasserkocher. Aber auch auf Oberflächen, Waschbecken oder in Spülmaschinen lassen sich die Rückstände des Minerals finden. Kalkreste entstehen allgemein dort, wo Wasser verdunstet. Die Kalkmoleküle werden bei diesem Prozess nicht in die Luft getragen, sondern bleiben am Boden zurück. Deshalb ist der Wasserkocher besonders anfällig für Verkalkungen. 

Gefährlich ist der Kalk im Wasser für den Menschen allerdings nicht. Zumindest nicht in der Dosis, die in unseren Haushalten ankommt. Weil das deutsche Trinkwasser strengen Regeln unterliegt, ist es unbedenklich, das Wasser direkt aus dem Hahn zu trinken. Ihren Wasserkocher sollten Sie dennoch regelmäßig entkalken, da die Ablagerungen das Gerät beschädigen können. Außerdem verbraucht der Kocher mehr Energie, wenn er stark verkalkt ist.

Wasserkocher einfach entkalken - mit diesen 5 effektiven Hausmitteln klappt

Durch das regelmäßige Entkalken Ihres Wasserkochers beugen Sie eventuelle Schäden am Gerät vor. Mit den folgenden fünf einfachen Tricks und Hausmitteln können Sie Ihren Wasserkocher entkalken und so seine Leistung länger erhalten.

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1. Zitrone

Eine ökologische Methode zum Entkalken ist der Zitronensaft. Dazu kann entweder eine Zitrone ausgepresst oder auch Zitronenpulver aus der Drogerie genutzt werden. Beide Varianten sind kostengünstig und hinterlassen keinen unangenehmen, chemischen Geruch nach dem Entkalken. So gehen sie am besten vor:

  • Die Zitrone in einem Verhältnis von 1:3 mit Wasser verdünnen.
  • Die Flüssigkeit nun in den Wasserkocher geben. Dabei sollten alle Verkalkungen bedeckt sein.
  • Mindestens eine Stunde muss die Lösung einwirken. Den Wasserkocher müssen Sie dabei nicht einschalten.
  • Sie können schließlich die Rückstände auskippen und das Gerät mit Wasser ausspülen.

2. Essig oder Essigessenz

Ein beliebtes Hausmittel zum Reinigen von Wasserkochern ist Essig oder Essigessenz. Dabei beschädigt die Säure die Kalkmoleküle und das Mineral löst sich von den Wänden des Geräts. Wenn Sie Ihren Wasserkocher mit Essig entkalken wollen, sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Füllen Sie den Wasserkocher mit einer Tasse Wasser und einem Schuss Essig.
  • Kochen Sie das Gemisch auf und gießen Sie es danach wieder ab.
  • Bei hartnäckigen Verkalkungen lassen Sie die Mischung ein paar Stunden im Gefäß.
  • Spülen Sie den Wasserkocher anschließend gründlich aus.

3. Backpulver oder Natron

Nicht nur in anderen Haushaltsbereichen, sondern auch bei Verkalkungen eignet sich der Alleskönner Natron zur Reinigung. Bei dieser Methode empfiehlt es sich allerdings, den Wasserkocher im Blick zu behalten, weil das Gemisch aus Backpulver und Wasser stark sprudelt und überkochen kann. Gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Ein Tütchen Backpulver oder Natron mit einer Tasse Wasser in den Wasserkocher füllen und zum Kochen bringen.
  • Wenn die Lösung aufgekocht ist, lassen Sie sie noch mindestens eine Stunde einwirken.
  • Anschließend kann das Gemisch abgegossen werden. 
  • Spülen Sie den Wasserkocher gut aus.
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4. Aspirin

Wer hätte es gedacht: Aspirin hilft nicht nur gegen Kopfschmerzen, sondern auch gegen Verkalkungen im Wasserkocher. Die enthaltene Acetylsalicylsäure führt zu einer Auflösung der Kalkablagerungen. Ähnlich wie bei den anderen Methoden geben Sie hierbei eine Tablette Aspirin mit einem Glas Wasser in den Wasserkocher. Bringen Sie die Mischung zum Kochen und lassen Sie sie ungefähr 30 Minuten einwirken. Ist das gewünschte Resultat erreicht, säubern Sie den Wasserkocher anschließend mit klarem Wasser.

5. Gebissreiniger

Und auch diese Methode klingt erstmal skurril: Gebissreiniger-Tabletten sollen eigentlich die Dritten reinigen, sind aber auch bei Verkalkungen nützlich. Die Sprudeltabletten entwickeln effektive, chemische Reaktionen im Wasser. Diese wirken übrigens auch, wenn Sie Urinstein entfernen wollen. In Wasser aufgelöst und aufgekocht können Sie mit den Tabs Ihren Wasserkocher von Kalk befreien.

Fazit

Der Wasserkocher sollte regelmäßig entkalkt werden, damit das Gerät weiterhin effizient funktioniert und keine Schäden durch die Ablagerungen davonträgt. Dazu müssen allerdings nicht unbedingt teure Reiniger gekauft werden - die meisten hilfreichen Hausmittel hat jeder zuhause. So lässt sich der Kocher in Handumdrehen mit Essig, Zitrone, Backpulver oder sogar mit Aspirin und Gebissreiniger entkalken.

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