• Überreife Bananen nicht wegwerfen
  • Frucht enthält noch immer wichtige Inhaltsstoffe
  • Haut, Haar, Grill: 8 Vorschläge, wie Sie braune Bananen verarbeiten können

Braun, stark riechend und vielleicht schon ein bisschen matschig: Überreife Bananen sind nicht schön anzusehen. Viele finden sie abstoßen und schmeißen sie einfach weg. Doch das muss nicht sein! Denn sie sind noch vielseitig verwendbar und obendrein enthalten sie wichtige Inhaltsstoffe, wie Ökotest verrät. Ob auf der Haut, im Haar, zum Trinken oder auf dem Grill: Überreife Bananen lassen sich noch hervorragend verarbeiten. Wir zeigen Ihnen acht Vorschläge, was sie mit der nicht mehr ganz gelben Frucht tun können.

8 Tipps, wie Sie reife Bananen weiterverwenden können

  • Bananen enthalten viele Vitamine, Kalium und Magnesium
  • Bananen süßen Desserts oder Smoothies auf natürliche Weise
  • Wer reife Bananen noch verwendet, rettet sie vor der Biotonne und beugt somit Lebensmittelverschwendung vor
  • Neben Desserts, Smoothies, Pancakes und Co. können reife Bananen auch als Haarkur oder Gesichtsmaske verwendet werden
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1) Reife Bananen süßen jeden Smoothie

Die wohl einfachste Variante ist die, reife Bananen mit anderem Obst und Gemüse zusammen in einen Mixer zu geben und zu einem Smoothie zu verarbeiten. Wer es flüssiger mag, kann noch Wasser, Milch oder einen pflanzlichen Drink dazugeben.

2) Gegrillte Bananen ergeben ein einfaches und leckeres Dessert

Zu einem Grillabend gehört ein einfaches und leckeres Dessert. Hier lassen sich reife Bananen ganz einfach verwerten! Legen Sie die ungeschälte Banane auf den Grill bis sie im Inneren warm ist und geben sie im Anschluss eine Kugel Vanilleeis und einen Schlag Sahne mit auf den Teller - voilà! Wer es schokoladig mag, kann die Bananenschale oben anschneiden und Schokostücke hineinstecken. So schmilzt die Schokolade beim Grillen und bietet ein zusätzliches Geschmackserlebnis.

3) Eingefrorene Bananen für heiße Sommertage

Wer reife Bananen einfriert, hat im Sommer an heißen Tagen eine kühle Erfrischung. Denn gefrorene Bananen bieten die Basis für ein veganes Eis, bei dem Sie sich den Zucker sparen können: Die Nicecream. Ökotest stellt drei verschiedene Rezepte mit einer Bananengrundlage vor: 

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  • Im ersten Schritt werden die gefrorenen Bananen im Mixer püriert. Wenn das Mixen zu schwerfällig wird, kann man Wasser oder einen pflanzlichen Drink hinzufügen. Die cremige Masse kann anschließend je nach Belieben variiert werden.
  • Schoko-Nicecream: Wer es schokoladig mag, kann Backkakao zu den Bananen geben. Je mehr Kakao, desto schokoladiger wird die Masse. 
  • Beeren-Nicecream: Für alle Beeren-Fans können statt Kakao auch gefrorene Himbeeren, Erdbeeren oder Brombeeren zu den Bananen gegeben werden. Ökotest empfiehlt, auf frisches Obst zu verzichten, da dann die Cream zu flüssig werden kann. 
  • Kokos-Nicecream: Wer es exotischer mag, kann auch Kokosflocken zu den Bananen geben und das Ganze dann für 20 Minuten ins Gefrierfach stellen.

4) Vegane Bananen-Kokos Muffins aus sehr reifen Bananen

Nicht für jedes leckere Backerlebnis braucht es tierische Zutaten. Die veganen Bananen-Kokos Muffins vom veganen Blog "Totally Veg!" zum Beispiel sind zweifach nachhaltig: Durch die Verarbeitung der sehr reifen Bananen wird Lebensmittelverschwendung vermieden und durch rein pflanzliche Zutaten die eigene Klimabilanz geschont. Für das Rezept braucht es nur ein paar Zutaten:

  • 3 sehr reife Bananen
  • 50ml Öl
  • 210 Gramm Zucker
  • 290 Gramm Mehl
  • 1 TL Natron/Bacsoda
  • 1 TL Salz
  • 60 Gramm Kokosraspeln

5) Bananenmus für einen guten Start in den Tag

Ein einfaches Frühstück am Morgen geht schnell und wenn es auch noch gesund ist, kann man gut gestärkt in den Tag starten! Ein Bananenmus aus reifen Bananen ist dafür eine super Grundlage. Der Blog "BEVEGT" - Vegan leben und laufen empfiehlt ein einfaches Musrezept, das je nach Belieben erweitert und verändert werden kann, sozusagen ein "Bananenmus mit worauf-du-grade-Lust-hast"-Frühstück.

Zutaten für 2 Personen:

  • 5 Bananen
  • 1 Apfel oder Birne
  • 2 EL Erdnüsse
  • optional: 2 EL Rosinen oder 2 TL Hanfmehl oder 2 TL gepuffter Amaranth oder Quinoa

6) Glatte Haut durch ein Peeling mit reifen Bananen

Wenn die Haut schuppt oder mal wieder etwas extra Aufmerksamkeit benötigt, hilft ein Gesichtspeeling, das ganz einfach aus reifen Bananen hergestellt werden kann. Dafür braucht es nur vier Zutaten:

  • 1 überreife zerdrückte Banane
  • 1 EL Haferflocken
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Mandeldrink
Eine Auswahl an natürlichen Peelings finden Sie hier

Die Masse wird auf das angefeuchtete Gesicht aufgetragen  (Augenpartie aussparen!). Danach wird das Peeling mit warmem Wasser abgespült. 

7) Gesichtsmaske aus reifen Bananen

Für zusätzliche Pflege und Feuchtigkeit für die Gesichtshaut können Sie  auch ganz einfach ein Mus aus Bananen und Honig verwenden. Dazu wird eine überreife Banane zerdrückt und mit 1 TL Honig vermischt. Das Bananenpüree kann dann auf das Gesicht aufgetragen werden, wobei die Augenpartie ausgespart werden muss. Lassen Sie die Maske 30 Minuten einwirken und spülen Sie sie dann mit warmem Wasser ab.

8) Reife Bananen sind auch gut für's Haar

Wie Ökotest verrät, sind Bananen nicht nur gut zum Süßen von Smoothies, für ein leckeres Dessert oder weiche Haut, sondern auch für die Haare. Ausschlaggebend sind hierbei die vielen Vitamine und Nährstoffe, wie Kalium, Eisen und Kalzium, die auch beanspruchtes Haar wieder stärken kann. Auch Olivenöl und Joghurt helfen, Glanz und Feuchtigkeit zurück in strapaziertes Haar zu bringen. 

Für die Bananen-Haarkur brauchen Sie: 

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 überreife zerdrückte Banane
  • 2 EL Joghurt 

Die Bananenkur wird in das feuchte Haar einmassiert und mit einem Handtuch um den Kopf 20 Minuten im Haar gelassen. Danach können Sie die Kur mit Shampoo auswaschen. 

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