• In welchen Räumen braucht man einen Rauchmelder?
  • Worauf muss man bei Rauchmeldern achten?

Rauchmelder sind Lebensretter. Da man im Schlaf das Feuer nicht bemerkt und an dem Rauch ersticken kann, ist der schrille Alarm ein extrem wichtiger Brandschutz. Seit 2021 gilt deutschlandweit Rauchmelderpflicht. Doch welche Räume müssen damit ausgestattet werden?

Wo bringt man Rauchmelder an?

Rauchmelder müssen in den Kinderzimmern, Schlafzimmern und in den Fluren angebracht werden, die als Fluchtwege dienen. Doch je nach Bundesland gibt es einige Unterschiede zu beachten. In Berlin und Brandenburg müssen die Rauchmelder auch in Wohn- und Arbeitsbereichen angebracht werden.

Nur Küche und Bad sind hierbei noch ausgeschlossen. Garage, Dachboden, Keller, Badezimmer und Küche werden zur Sicherheit ausgelassen, da in diesen Räumen oft zu viel Wasserdampf, Hitze, Abgase, Rauch oder Staub einen Fehlalarm auslösen könnten.

Doch nicht nur in Bezug auf die Räume gibt es innerhalb der Bundesländer Unterschiede. Auch die Zuständigkeit kann sich unterscheiden. Eigenheimbesitzer sind selbst für die Anbringung und Wartung der Rauchmelder verantwortlich, aber Mieter und Vermieter sind je nach Bundesland zuständig, die Geräte korrekt anzubringen. Daher lohnt es sich,  dass du vorher genau recherchierst oder die Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslandes studierst.

Worauf muss man bei Rauchmeldern achten?

Wo die Rauchmelder angebracht werden, ist gut geregelt, aber auch bei der Anbringung selbst gibt es einiges zu beachten:

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  • Du solltest die Geräte immer in der Mitte des Raumes anbringen, da der entstehende Rauch immer nach oben steigt und sich an der Zimmerdecke verteilt. In den Ecken sammelt sich die Luft und verteilt sich nicht, sodass Rauchmelder unter keinen Umständen in Ecken angebracht werden sollten.
  • Weiterhin solltest du bei größeren Räumen ab 60 Quadratmeter in jedem Teilbereich einen Rauchmelder anbringen, damit du auch wirklich rechtzeitig vom Alarm gewarnt werden kannst.
  • Halte dich bei der Montage genau an die Bedienungsanleitung und bringe die Geräte nicht in der Nähe von Luftschächten oder starkem Luftzügen an. Auch das kann einen Fehlalarm auslösen.
  • Wenn du deine Decke streichen möchtest, dann überstreiche auf keinen Fall den Rauchmelder, da unter Umständen dann nicht mehr genügen Rauch in das Gerät gelangen kann und der Alarm im Notfall nicht ausgelöst wird.

Zum Schluss ist es noch wichtig, die Rauchmelder regelmäßig zu testen. Dafür gibt es einen Testknopf, der nur bei Druck einen Alarm gibt. Lässt du den Knopf wieder los, dann hört der Alarm sofort auf. Teste deine Geräte am besten gleich nach der Anbringung und dann jeweils einmal im Jahr. Dann kannst du beruhigt schlafen gehen.