• Lockmittel: Stechmücken lieben Schweiß und Wärme
  • Vor diesen neun Hausmitteln flüchten die Insekten
  • Die knallharten Waffen gegen die Mücken-Invasion

Stechmücken gehören nicht gerade zu den beliebtesten Insekten. Das penetrante Summen am Ohr ist eines der nervigsten Geräusche überhaupt. Besonders im Sommer sind sie so präsent wie nie. Wenn die Tage länger werden und der Biergarten, der Balkon oder das eigene Grundstück zum Entspannen einlädt, sind die Insekten meist nicht weit. Wir verraten dir hier, wie du die lästigen Stechmücken loswirst. Und wenn du trotzdem einmal gestochen worden bist, empfehlen wir den elektronischen Stichheiler "Bite away"  - hier geht es zum Erfahrungsbericht

Das lockt Stechmücken: Insekten lieben unangenehme Gerüche

Doch es gibt einige Möglichkeiten, sich die kleinen Blutsauger vom Hals zu halten. Ein Mythos, der bei vielen Tipps immer wieder auftaucht ist, dass Mücken immer zum Licht fliegen würden. Das ist jedoch falsch. Stechmücken werden nicht von dem Licht, sondern von Wärme angelockt. Außerdem reagieren Mücken sensibel auf Körpergerüche wie Schweiß. Besonders lieben die Insekten beim Fettabbau entstehende Butter- und Milchsäure sowie Ammoniak auf der Haut. Auch die Körpertemperatur spielt eine gewichtige Rolle. Je wärmer der Körper, desto mehr Schweiß wird produziert und desto stärker zieht man die stechenden weiblichen Mücken an. Zudem mögen die Mücken das Kohlenstoffdioxid, das jeder Mensch beim Ausatmen produziert. Es zieht sie geradezu magisch an. 

Außerdem sind verschiedene Mückenarten zu unterschiedlichen Tageszeiten aktiv. Manche Mücken gelten als eher Tagaktiv, andere sind bei Nacht oder besonders bei Dämmerung aktiv.

Übrigens: Mücken sind nicht sonderlich wählerisch, außer sie finden Menschengruppen. Bleibt man in Gesellschaft in der Regel von den Stechmücken verschont, bedeutet das nicht im Umkehrschluss, dass Stechmücken das Blut nicht wollen würden. Ist die Auswahl eingeschränkt, ist auch die zweite, oder dritte Wahl gerade gut genug. 

Stechmücken loswerden: So verschwinden die Insekten aus dem Zimmer

Ein Weg, um sich die Mücken vom Leib zu halten, ist dafür zu sorgen, dass die Stechmücken es gar nicht erst ins Schlafzimmer oder auf die Terrasse schaffen. Dafür sollten im Garten vor allem Wasserstellen vermieden werden. Die Mücken verwenden diese nämlich, um ihre Eier abzulegen. Genauso wichtig ist es, keine Gefäße wie Gläser oder Krüge mit kleinen Resten stehenzulassen. 

Außerdem sollte man um die Mücken nicht anzulocken auf die Körperhygiene achten. So haben diese keine Chance, sich von Schweiß- und Körpergeruch anlocken zu lassen. Doch auch Duftstoffe finden Mücken anziehend. Übermäßiger Deo-Gebrauch hat also denselben Effekt wie Körpergeruch. Deswegen gilt: Das Deo sollte möglichst geruchsneutral sein. Bei einem Parfum sollte man mit einer Mückenplage tunlichst auf süßliche Düfte verzichten.

Hausmittel, die Mücken von den eigenen vier Wänden fernhalten sind unter anderem Gewürzpflanzen. Der Geruch von Minze, Basilikum, Eukalyptus, Zitronenmelisse, Thymian, Rosmarin und Lavendel soll die kleinen Blutsauger abschrecken. Damit ein natürlicher Schutz entstehen kann, sollten die Kräuter möglichst auf dem Fensterbrett oder in der Nähe des Eingangs deponiert werden. Tomatenpflanzen und Duftpelargonien wird ebenfalls ein schützender Duft nachgesagt, um den Stechmücken einen hohen Bogen machen sollen. 

Diese Mittel helfen gegen die Mückenplage

Neben den Hausmitteln gibt es auch andere Produkte, die den Stechmücken den Kampf angesagt haben. Wie etwa der Wirkstoff Bacillus thuringensis israelensis (Bti). Benutzt man Bti beispielsweise in Tablettenform für die heimische Regentonne, ist das Mückenproblem schnell keines mehr. Nutzen kann man Bti aber auch in flüssiger Form. Und da der Wirkstoff ausschließlich gegen bestimmte Mückenarten entwickelt wurde, ist er für andere Tiere sowie für den Menschen unbedenklich. 

In Naturschutzgebieten wird ebenfalls auf Bacillus thuringensis israelensis zurückgegriffen. Das gesammelte und mit Bti behandelte Wasser ist also nicht giftig. Es kann problemlos zum Gießen verwendet werden. Generell gilt: Greift man zu Abwehrmitteln, sollten die Produkte zumindest zu 30 Prozent Diethyltoluamid (DEET) enthalten.  Gänzlich ohne Nutzen gegen Mücken sind Ultraschallgeräte oder UV-Lampen. Das fand die Stiftung Warentest heraus. Zwar wirksam, aber für den Menschen gefährlich sind sogenannte „Biozid­verdampfer“. 

Besonders effektiv, aber mit etwas Aufwand verbunden sind Mückennetze für das Schlaf- oder Wohnzimmer. Die konnten im Test bei Stiftung Warentest am Besten abschneiden.

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