• Supermärkte beeinflussen die Kund*innen durch verschiedene Tricks
  • Ganz bewusst wird auf Fenster verzichtet
  • Boden und die Musik sind bewusst gewählt

Vermutlich werden die wenigsten schon mal darauf geachtet haben, doch die meisten Supermärkte haben keine Fenster. Woran liegt das? Dahinter steckt ein cleverer Trick, um den Kund*innen ans Geld zu gehen. Shoppt es sich ohne Fenster unüberlegter? Was dahinter steckt.

Tricks der Supermärkte

Supermärkte arbeiten mit den unterschiedlichsten Tricks, um die eigenen Kund*innen zu noch rentableren Kunden zu machen. Ein ganz besonderer Trick sind die fehlenden Fenster. Natürlich gibt es welche an der Front, an der auch aktuelle Angebote angebracht sind, aber das war es dann auch schon oft.

Dahinter steckt ein ziemlich cleverer Effekt, der uns noch mehr Geld aus der Tasche entlocken soll. Spielhallen und Casinos nutzen diesen übrigens auch. Insgesamt sind alle Supermärkte immer nach einem perfekt durchdachten Schema aufgebaut, welches zahlreiche Einflüsse auf uns haben soll. Die fehlenden Fenster haben einen ganz einfachen Grund: Je länger Kund*innen im Supermarkt bleiben, desto mehr Geld wird ausgegeben. Wenn man nicht nach draußen schauen kann, dann fällt es schwer, die Zeit einzuschätzen. So hältst du dich bis zu einer Stunde im Laden auf. 

Es gibt noch weitere Gründe: So können Verpackungen durch direkte Sonneneinstrahlung verblassen und sehen nicht mehr hochwertig aus. Zudem können Fensterfronten nur schwer mit Regalen zugestellt werden, wodurch Supermärkte Platz durch das Weglassen der Fenster gewinnen. 

Welche Tricks gibt es noch?

Ist dir schon mal aufgefallen, dass die meisten Supermärkte einen Fliesenboden haben? Dieser kann einerseits leicht gereinigt werden, andererseits machen die Einkaufswagen darauf besonders viel Lärm. Um nicht aufzufallen, gehen die meisten Menschen dann besonders langsam durch den Laden.

Auch dadurch wird man wieder dazu verleitet, ein wenig mehr zu stöbern und somit auch mehr Geld auszugeben. Durch Tricks wie diesen landen schnell einige Dinge im Wagen, die wir gar nicht gebraucht hätten. Sollte der Supermarkt mal etwas voller werden, dann achte mal auf die Musik: Diese wird wahrscheinlich dynamischer und schneller sein. Dadurch werden die Menschen angetrieben, sodass sich der Laden schnell etwas leert. 

Unter anderem auf diese Art werden wir als Kund*innen ständig geleitet und beeinflusst, ohne dass wir es direkt mitbekommen. Diesen Effekten kann man nur entgehen, wenn man sich bereits vorher exakt überlegt, was gekauft werden soll.

Lesetipp: So vermeidest du spontane Impulskäufe!

 

Artikel enthält Affiliate Links

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach nützlichen Produkten für unsere Leser. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Piktogramm beziehungsweise einem Einkaufswagen-Symbol, einem Ticket-Symbol oder Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn du auf einen dieser Links klickst bzw. darüber einkaufst, bekommen wir eine Provision vom Händler oder Dienstleister. Für dich ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.