Die kleine Kuchengabel zählt fest zum Essbesteck dazu und ist aus den Essgewohnheiten nicht mehr wegzudenken. Aber auch, wenn Eltern Kindern häufig nur sehr schwer die Gepflogenheiten des geübten Umgangs mit Messer und Gabel beibringen können, gibt es doch auch hier kleine Details, die viele selbst noch nicht wissen. 

Aber was verbirgt sich nun hinter der kleinen fehlenden Ecke an der Kuchengabel? Nun das ist leicht erklärt: Die Gabel an sich gibt es schon antiken Zeiten. Schatzfunde in Vivienne belegen, dass selbst die Römer diese bereits nutzen. Damals war das Tischbesteck meist aus Silber oder Gold, teilweise auch aus anderen Metallen, die aber allesamt nicht besonders biegfest waren. Um zu vermeiden, dass sich die Gabel bei härterem Kuchenteig verbiegt, entschied man sich dafür, einen der Zinken dicker zu machen, als die anderen, damit das Schneiden leichter fällt. Laut t-online.de wurde diese Tradition fortgeführt. 

Kuchengabel fehlt eine Ecke: Das ist der Grund

Die tatsächliche kleine Form der Gabel, die wahrhaftige "Kuchengabel" wurde erst um 1920 Jahre eingeführt. Davor aß man Kuchen schlichtweg mit dem Messer und der "gewöhnlichen" Gabel. Die fehlenden Ecke wurde im linken unteren Zinken übernommen.

Leckeres Kuchenrezept für den Sommer 

Die angespitzte Ecke dient somit dazu, festere Kuchenstücke zu zerteilen und aufzuspießen. Derartige "Multibesteckformen" gibt es übrigens viele: Überaus bekannt ist auch der "Göffel". Dieser wird vor allem in Gefängnissen an die Insassen ausgegeben. Meist aus Plastik wird die Funktion von Gabel, Messer und Löffel in einem vereint. Außerdem ist die Verletzungsgefahr durch diesen minimal.