• Typische Fehler beim Putzen, die jeder schon einmal gemacht hat
  • Schäden durch Essig und Desinfektionsmittel vermeiden
  • Klobürste besser nicht zu schnell in die Halterung zurück
  • Reiniger auf keinen Fall mischen

Putzen ist oftmals ein notwendiges Übel und wir beschäftigen uns meistens nicht allzu genau damit - Hauptsache, es ist getan. Wusstest du jedoch, dass auch du wahrscheinlich schon den ein oder anderen Fehler beim Putzen gemacht hast, der im schlimmsten Fall sogar gefährlich für deine Gesundheit werden kann? Was Essig, Desinfektionsmittel und Co. damit zu tun haben, erklären wir dir in folgendem Artikel.   

Essig, Klobürste & Co.: Fehler, die auch du schon beim Putzen gemacht hast

Essig wird gerne als Alleskönner beim Putzen angewandt. Pluspunkte: Essig ist vergleichsweise preiswert, er ist klimaneutral und ohne Rückstände abbaubar. Bei der Entfernung von Kalkablagerungen bewirkt er regelrechte Wunder. Aber Vorsicht: Essig kann manche Materialien massiv beschädigen. Durch den hohen Säuregehalt greift er vor allem Natursteinböden, Marmorflächen, Silikonfugen, Gummidichtungen, Kupfer und Aluminium stark an, so Ordnungsliebe.net. Mit der Zeit werden die Materialien durch den Essig stark porös, so Das Haus. Empfehlung: Bei Amazon findest du tolle, hygienische Reinigungshelfer aus Mikrofaser, die universal eingesetzt werden können.*

Ein weiterer Fehler ist es, nach der Reinigung mit der Klobürste der Toilette, die Klobürste zu schnell in die Halterung zurückzustellen. Richtig wäre es, die Klobürste nach dem Putzen noch mehrfach über die Klospülung durchzuspülen, damit keine Keime und Bakterien an ihr haften bleiben, bevor man sie in die Halterung zurückstellt. Auch das Wasser vor dem Zurückstellen abzuklopfen und die Klobürste im Nachgang zu desinfizieren, macht durchaus Sinn. Die Halterung der Klobürste sollte im Zuge der Toilettenreinigung ebenfalls sauber gemacht und desinfiziert werden.

Des Weiteren sollte man verschiedene Reiniger auf keinen Fall mischen. Das kann durch eine chemische Wechselwirkung zur Bildung von giftigen und gesundheitsgefährdenden Dämpfen führen. Gerade mit Chlorreinigern sollte man besonders vorsichtig sein. Am besten ist es sowieso, während des Putzvorgangs immer gut durchzulüften. Auch bei einer Überdosierung von Reinigungsmitteln kann es beim Einatmen der Dämpfe zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel führen. Aus diesem Grund sollten die Mengenangaben und Mischverhältnisse des verwendeten Reinigungsmittels* eingehalten werdenLesenswert: Fünf Fehler, die du beim Putzen definitiv vermeiden solltest, erfährst du in unserem Artikel.

Fehler beim Putzen: Die Küche ist ein wahrer Bakterienherd

Ob es uns passt oder nicht, die Küche ist der Keimherd unseres Haushaltes. Hauptsächlich sind Putzschwämme, Spüllappen oder Spülbürsten dafür verantwortlich, mit denen wir unser dreckiges Geschirr reinigen. In ihnen finden krankmachende Bakterien die idealen Bedingungen, um sich zu vermehren und sich in der Küche weiter auszubreiten. Vor allem, wenn wir mit rohen Lebensmitteln arbeiten, sollten unsere Putzutensilien nach der Verarbeitung der Lebensmittel ausgetauscht werden.

Rohe Lebensmittel können Krankheitserreger wie Salmonellen an sich haben. Mit bereits kontaminierten Reinigungshelfern verteilen wir diese dann unbewusst in der Küche, wenn wir Arbeitsflächen damit abwischen. Gerade Putzschwämme sind kritisch zu sehen, was die hygienischen Bedingungen betrifft. Durch das langsame Trocknen begünstigen sie die Vermehrung von Keimen und Bakterien massiv.

Auch beim Fensterputzen gibt es einiges zu beachten, damit man nichts falsch macht. An zu heißen und sonnigen Tagen trocknet das Putzwasser an der Scheibe sehr schnell. Ist das der Fall, fehlt die Zeit zum Nachpolieren. Dadurch entstehen unschöne Schlieren. Außerdem sollte beim Fensterputzen der Putzlappen immer wieder gründlich ausgewaschen werden. Befinden sich Dreck oder Staub zwischen der Scheibe und dem Putztuch, entstehen Kratzer in der Fensterscheibe. Scheuermittel haben übrigens den gleichen Effekt - sie fügen der Glasscheibe Kratzer zu. Praktisches Putz-Gadget: Mop-Schuhe findest du bei Amazon.*

Tipps: So vermeidest du Fehler beim Putzen

Ein Trick, um die Verschleppung von Keimen und Bakterien im Haushalt zu vermeiden, ist es, für jeden Bereich spezielle Putztücher zu haben, die untereinander nicht getauscht werden. Die benutzten Putzutensilien, wie Lappen oder Schwämme, sollten regelmäßig bei 60 Grad mit chlorhaltigem Waschmittel gewaschen werden.

Gerade in der Corona-Krise gerne benutzt: Desinfektionsmittel. Diese sollten jedoch beim Putzen äußerst sparsam und sinnvoll eingesetzt werden, so die Verbraucherzentrale Hamburg. Übertreibt man den Einsatz von Desinfektionsmitteln beim Putzen, kann sich das negativ auf die Gesundheit auswirken - ein besseres Mittel gegen Viren ist handelsübliche Seife.

Leicht vergessen wir, die Flächen zu putzen, mit denen wir eigentlich am meisten Kontakt haben. Das sind in der Regel Türgriffe, Lichtschalter oder Fernbedienungen. Hier kann man vorsichtig mit einem alkoholgetränkten Wattepad darüber gehen - fertig. Lese-Empfehlung: Welche drei Fehler du beim Putzen deines Kühlschranks vermeiden solltest, erfährst du in unserem Artikel.

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