• So funktioniert die Kaufdiät
  • Ziel der Kaufdiät
  • Einfache Spartipps 

Wenn du auch zu den Menschen gehörst, die am Ende des Monats kaum mehr Geld übrig haben, ist eine Kaufdiät für dich genau das Richtige. Mit einfachen aber effektiven Tricks kannst du bares Geld einsparen oder dein Geld bewusster investieren. Es geht darum, das eigene Kaufverhalten zu überdenken und genau darauf zu achten, was du brauchst und was nicht

Einfach erklärt: So funktioniert die Kaufdiät

Eine Kaufdiät ist eine Optimierung deines Kaufverhaltens, durch das du gesünder, günstiger, nachhaltiger und umweltfreundlicher leben kannst. Weg von täglichem Spontan-Konsum hin zu bewussten und geplanten Einkäufen in weit mehr als einem Bereich (Kleidung, Lebensmittel, Dekoration und weitere). 

Du solltest dir davor stets gründlich überlegen, ob und was du gerade wirklich brauchst, oder ob dieser Einkauf nur wieder deine Lust auf etwas Neues befriedigt. Außerdem geht es darum, sich vom Konsumzwang unserer Gesellschaft zu distanzieren, die ständig nach höher schneller weiter und immer mehr Besitz strebt, der auf Dauer nicht wirklich glücklich macht. 

Wer noch tiefer in dieses Themengebiet einsteigen möchte, sollte sich mit Minimalismus auseinandersetzen. Minimalismus gilt als nachhaltige Lebenseinstellung, als Ideal und als Bewegung, die seit einigen Jahren immer beliebter wird. "So viel wie nötig, so wenig wie möglich" lautet hier das Motto. Lese-Empfehlung: Auf welche drei Dinge du sparen solltest, erfährst du in unserem Artikel. 

Die Kaufdiät: Dieses Ziel steckt dahinter

Ziel ist es, komplett auf Lust- und Frusteinkäufe zu verzichten. Dazu gehören auch Restaurantbesuche, weil die Lust zum Kochen fehlt, Shopping, Ausgehen, Kino und die kleinen Glücklichmacher, die dir beim Vorbeigehen die Hände fallen. 

Laut einer Statistik wird ein durchschnittliches Lebensmittelbudget für eine Einzelperson mit 49 Euro in der Woche berechnet. Das ist nicht nur eine Herausforderung für eine abwechslungsreiche Ernährung sondern fördert ebenso dein Konsum-Bewusstsein, was dazu beiträgt, dein Budget nicht für sinnlose Dinge auszugeben. 

Mit einer Kaufdiät tust du aber nicht nur deinem Portemonnaie etwas Gutes. Deine gezielten Einkäufe wirken sich auch positiv auf die Umwelt aus. Denn: Verzicht auf sinnlosen Konsum bedeutet eine geringere Nachfrage für die Produktionsfirmen. Das heißt: Weniger Umweltschadstoffe durch die Produktion, was wiederum weniger Müll bedeutet und somit umweltfreundlicher ist.

Die Kaufdiät: Diese 11 Tipps helfen dir 

  • Vorratsschrank leeren: Bevor du wieder neue Lebensmittel einkaufst, checke deinen Vorratsschrank. Nehme dir vor, jeden Tag ein Vorrat zu verzehren. Währenddessen kaufst du keine neuen haltbaren oder trockenen Lebensmittel ein.
  • Auf übermäßigen Konsum verzichten: Verzichte darauf, Gegenstände oder Lebensmittel zu kaufen, nur weil sie gerade im Angebot sind oder der Zehnerpack günstiger ist.
  • Einkaufszettel schreiben: Wenn dir etwas ausgeht, schreib es auf den Einkaufszettel und halte dich strikt daran. Wer nicht weiß, was er braucht, kauft im Laden oft unnötig und zu viel ein.
  • Nie hungrig einkaufen gehen: Wer unterzuckert einkauft, kauft viel mehr ungesunde Lebensmittel. Die Augen sind oft größer als der Magen und das Budget. Lass dich nicht von deinem Appetit und auffälligen Verpackungen zum Kauf verleiten.
  • Wöchentlich einkaufen anstatt täglich: Ein Wocheneinkauf ist nicht nur um einiges günstiger, sondern spart auch enorm viel Zeit. Plane deine Mahlzeiten, um nicht ewig zwischen den Regalen zu verweilen.
  • MHD ignorieren: Sehr viele Lebensmittel sind nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch zum Verzehr geeignet. Probier lieber die Lebensmittel, bevor du sie wegwirfst und durch neue ersetzt.
  • Keine "Superfoods" kaufen: Viele Superfoods, wie etwa Chiasamen oder Gojibeeren, müssen um den halben Erdball transportiert werden, bevor du sie genießen kannst. Diese zehn Superfoods kommen aus der Region und erzielen den gleichen Effekt.
  • Einkaufsbudget festlegen: Mit knapp 50 Euro pro Woche sollte gründlich überlegt werden, welche Lebensmittel es in deinen Einkaufskorb schaffen.
  • Freizeitgestaltung günstig halten: Ein Buch lesen, eine Fahrradtour machen oder ein Picknick am See sind tolle günstige Alternativen zu teuren Freizeitangeboten wie Kino, Restaurants oder Shoppingcenter.
  • Kaufe saisonale und regionale Produkte: Regionale Produkte haben einen höheren Nährstoffgehalt, da der weite Transport entfällt und so zum Beispiel keine Kälteschäden entstehen können. Kürzere Transportwege wirken sich auf den Kaufpreis aus und die Umwelt freut sich auch.
  • Verzichte auf Tüten: Kleinvieh macht auch Mist. Nehme zu jedem Einkauf wiederverwendbare Stofftüten, Obstnetze oder Kühltüten mit. Auch Papiertüten sind ökologisch nur sinnvoll, wenn du sie mehrfach benutzt. Aber: Alles ist besser als Plastiktüten.

Tipp: Die besten Benzin-Spar-Tricks erfährst du in unserem Video. 

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