• Wie kann ich Kartoffeln richtig einfrieren?
  • Für diese Gerichte eignen sich aufgetaute Kartoffeln hervorragend
  • Geschmackstest: Schmecken eingefrorene Kartoffeln anders?

Wer gerne ein schnelles und gesundes Kartoffel-Gericht auf den Teller zaubern will, kann die beliebte Knolle einfrieren, um jederzeit darauf zurückgreifen zu können. Allerdings gibt es da einiges zu beachten. Die Kartoffeln dürfen auf keinen Fall roh eingefroren werden, danach sind sie ungenießbar. Das liegt an der enthaltenen Stärke. Diese wird durch die Kälte in Zucker umgewandelt. Daher gilt: Kartoffeln nur in gekochter Form einfrieren. Außerdem sind nicht alle Kartoffeln dafür geeignet. Wie du Kartoffeln richtig einfrierst und was du beim Auftauen beachten musst, haben wir für dich zusammengefasst.

Schritt für Schritt: So frierst du Kartoffeln richtig ein

Hier gibt es die unkomplizierte Anleitung:

  • Schritt 1: Koche die Kartoffeln für etwa 20 Minuten in einem Topf mit Wasser und geschlossenem Deckel. Sind die Kartoffeln gar, kannst du sie abgießen und anschließend abkühlen lassen.
  • Schritt 2: Fülle die Kartoffeln nun in Gefrierbeutel. Diese gibt es mit Zippverschluss und in verschiedenen Größen*. Mit den Beuteln kannst du die Kartoffeln gut portionieren.
  • Schritt 3: Jetzt wird es kalt! Friere die Kartoffeln bei minus 18 Grad Celsius ein. Nun sind sie etwa drei Monate lang haltbar. Beschrifte die Gefrierbeutel am besten mit dem Datum des Einfrierens - dann weißt du immer, wie lange deine Portionen noch haltbar sind.

Extra Tipp: Schneide die Kartoffeln in kleine, mundgerechte Stücke, dann kannst du sie gleich nach dem Auftauen für Eintöpfe, Gratins oder Suppen verwenden. Besonders gut zum Einfrieren eignen sich fertige Kartoffelgerichte: ohne Bedenken kannst du Kartoffelsuppen, fertigen Brei oder Kartoffelstampf ins Gefrierfach stellen.

Geschmackstest: Schmecken die beliebten Knollen nach dem Auftauen überhaupt noch?

Wer nun die gefrorenen Kartoffeln verwenden möchte, kann die entsprechende Portion direkt in warme oder am besten in heiße Speisen hineingeben. Möchtest du die Kartoffeln allerdings als Beilage verwenden, so empfiehlt es sich diese langsam, am besten über Nacht, im Kühlschrank aufzutauen.

Hier findest du leckere fränkische Rezepte und Kartoffel-Gerichte

Doch wie sieht es dann geschmacklich mit den aufgetauten Knollen aus? Definitiv kannst du diese Kartoffeln guten Gewissens essen. Sie werden allerdings nicht mehr so frisch schmecken. Der Geschmack ist eindeutig etwas süßlicher, was an der umgewandelten Stärke in den Kartoffeln liegt. Für Eintöpfe und Suppen bietet sich das Einfrieren der Knollen allerdings an.

Wer auf das Einfrieren verzichten möchte, kann für eine gute Lagerung der Kartoffeln sorgen. Achte vor allem darauf, dass die Knollen immer kühl, dunkel und trocken aufbewahrt werden. Dafür eignet sich eine dunkle Ecke in einem Schrank oder auch ein trockener Platz in einem nicht zu kalten Keller. Aber Vorsicht: Bei Temperaturen über acht Grad Celsius beginnen die Knollen sehr schnell zu keimen. Kann man gekeimte Kartoffeln noch bedenkenlos essen?

Fazit

Unser Fazit: Der Geschmack von eingefrorenen Kartoffeln ist eindeutig etwas süßlicher, was an der umgewandelten Stärke liegt. Für Eintöpfe und Suppen mit Kartoffeln bieten sich die gefrorenen Knollen allerdings an. 

Artikel enthält Affiliate Links
*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach nützlichen Produkten für unsere Leser. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.