• Schneckenhäuser wachsen mit den Schnecken ein Leben lang
  • Schnecke und Schneckenhaus sind untrennbar miteinander verbunden
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen für kaputte Schneckenhäuser
  • Schnecken haben viele Talente

Tritt man aus Versehen auf eine Schnecke oder findet ein Tier, dessen Haus beschädigt ist, kann man der Schnecke helfen. Gehäuseschnecken sind liebenswerte Gartenbewohner, die vor allem bei Kindern beliebt sind. In den letzten Jahren wurde ein deutlicher Rückgang unserer einheimischen Gehäuseschnecken bemerkt und immer mehr Artnamen der Tiere landen auf der Roten Liste. Der Rückgang der Weichtiere hat weitreichende ökologische Folgen für die Nahrungskette im Tierreich. Bei Vögeln wurde beispielsweise festgestellt, dass durch das Fehlen der Gehäuseschnecken die Eierschalen brüchiger werden, da den Vögeln das dadurch aufgenommene Kalzium fehlt. Für viele weitere Tiere wie beispielsweise Igel, Dachse, Laufkäfer, Frösche, Kröten und vielen mehr, fehlt mit dem Verschwinden der Gehäuseschnecken elementare Nahrungsquellen. Deshalb ist jedes Leben wertvoll, auch das einer versehentlich beschädigten Schnecke. Weshalb Düngen mit Kaffeesatz eine gute Idee ist, erfährst du in unserem Artikel. 

Gehäuseschnecken: Liebenswerte, talentierte Schleimer

Das schraubenförmige Schneckenhaus ist über zwei Muskeln untrennbar mit der Schnecke verbunden. Das heißt, die Gehäuseschnecke könnte sich nicht einfach ein neues Zuhause suchen, sobald ihr eigenes Haus beschädigt ist. Das Schneckenhaus schützt die Schnecke vor Austrocknung, vor Verletzungen, vor hohen oder niederen Temperaturen und vor Fressfeinden. Die Größe, Form und Musterung sind bei den verschiedenen Schneckenarten artspezifisch und helfen bei der Bestimmung der Art.

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Einer Schnecke, deren Haus beschädigt ist, kann man helfen. Am besten setzt man sie bei Zimmertemperatur in ein ausbruchsicheres Gefäß, das ausreichend groß und belüftet ist. Ein Terrarium* wäre gut geeignet. Die Einrichtung sollte möglichst natürlich sein und leicht feucht gehalten werden. Etwas Laub, Erde, Moos oder ein Rindenstück zum Verstecken wären ideal. Lese-Tipp: Wie du am besten Vorkehrungen gegen Schädlinge in deinem Garten triffst, erfährst du in unserem Artikel.

Wichtig ist, dass die beschädigte Gehäuseschnecke Kalzium angeboten bekommt. Beispielsweise ein Stück Sepiaschale* oder Eierschalen. Als Futterpflanzen für die Tiere eignen sich unter anderem Löwenzahn und Brennnesseln. Das beschädigte Schneckenhaus wird sich in den darauffolgenden Tagen zusehends regenerieren. Ist die Schnecke wieder völlig in Ordnung, kann man sie zurück in die Natur setzen. Buch-Tipp: "Schneckenalarm! So machen Sie Ihren Garten zur schneckenberuhigten Zone" bei Amazon ansehen.*

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