• Bremse, Stechmücke oder Kriebelmücke? - Wer hat mich gestochen?
  • Wespenstichen vorbeugen
  • Welche Mittel helfen zur Behandlung von Stichen und Bissen wirklich?
  • Kinder schützen

Wir alle freuen uns, dass wir nun endlich wundervolle Sommertage genießen können. Doch leider kommen mit den warmen Temperaturen auch die lästigen Plagegeister zurück, wie z.B. Wadenbeißer, Bremsen, Wespen, oder Kriebelmücken. Vor allem abends  kann so ein entspannter Sommerabend im Garten, auf dem Balkon, der Terrasse oder am See auch schnell zum Albtraum werden, wenn es beim Einsetzen der Dämmerung anfängt, zu surren und die Stunde der Stechmücken einsetzt. Ist man nun gestochen worden, hilft es oft, schnell zu reagieren, um die schlimmsten Symptome infolge des Stiches zu verhindern. Mögliche Symptome können sein: Schwellungen und Rötungen, starker Juckreiz, schmerzende Entzündungen, Verkapselungen, blaue Flecken oder im schlimmsten Fall allergische Reaktionen. Durch die Folgen des Klimawandels wandern immer mehr tropische Insektenarten bei uns ein, die diverse, für unsere Breitengrade, neue Krankheitserreger im Gepäck dabei haben. Die asiatische Tigermücke, sowie die asiatische Buschmücke oder die afrikanischen Mücken, die den West-Nil-Virus oder den Usutu-Virus eingeschleppt haben, sind leider nicht mehr selten bei uns. Diese für uns neuartigen Krankheitserreger übertragen sich sowohl auf den Mensch, wie auch unsere Haustiere und können zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen.

Gestochen: Wespe oder Biene?

Um vorweg schon erst einmal gar nicht gestochen zu werden, hilft in erster Linie Vorbeugung. Das kannst du tun, indem du tagsüber dein Glas mit einem Deckel abdeckst, damit sich keine Wespe oder Biene darin verirrt und du sie aus Versehen verschluckst. Auch Ruhe zu bewahren, sollten Wespen in der Nähe sein, hilft ungemein, um nicht gestochen zu werden.

Wildes Rumgefuchtel macht die Wespen in der Regel aggressiv und sie stechen erst recht! Wirst du letztendlich doch von einer Wespe gestochen, bleibt der Stachel in der Regel nicht in der Haut stecken. Bei Bienen ist es umgekehrt: Hier bleibt der Stachel mitsamt der Giftdrüse in der Haut stecken und die Biene verliert als Folge dessen ihr Leben.

Eine gute Erste-Hilfe-Maßnahme ist es, Eis auf die betroffene Hautstelle zu drücken. Das wirkt schmerzlindernd und hemmt die Schwellung. Auch kühlende Gele und Cremes, speziell für Insektenstiche, können sehr gut helfen und Linderung verschaffen. Sollte es bei dir oder einer betroffenen Person jedoch über die Maßen zu einer körperlichen Reaktion wegen des Stiches kommen, ist es ratsam, schleunigst einen Arzt aufzusuchen. Lese-Empfehlung: Weitere Tipps gegen lästige Stech-Mücken erfährst du in unserem Artikel. 

Gestochen: Kriebelmücken, Wadenbeißer und Co.

Bei lästigen Blutsaugern wie Stechmücken, Kriebelmücken, Wadenbeißern oder Bremsen hilft in der Regel Bekleidung mit langen Hosenbeinen und langen Ärmeln, sowie ein gutes, hautverträgliches Insektenabwehrspray, dass man sich großzügig auf den freien Hautstellen aufträgt. Verschiedene ätherische Öle, wie z.B. Lavendel, Citrus, Kaffee oder Weihrauch können gegen die aufdringlichen Plagegeister helfen.

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Wird man trotz allen Vorkehrungsmaßnahmen doch gestochen, können altbewährte Hausmittel sehr gut gegen mögliche Symptome wirken: Etwa Zwiebelschalen, mit denen man sich die betroffene Hautstelle abreibt, so wie Essig oder Zitronensaft, die ebenfalls lindern können. Quark wirkt kühlend und lässt entstandene Schwellungen abklingen und wirkt schmerzstillend.

Gegen starken Juckreiz kann eine lange, heiße Dusche sehr gut helfen, weil die Hitze des Wassers die Moleküle des Sekrets zerstört, die den Juckreiz entstehen lassen. Ein Hitzestab, der in jeder Apotheke erhältlich ist, arbeitet im Prinzip mit der gleichen Methode. Die punktuelle Hitze an der betroffenen Hautstelle zerstört das von dem Insekt injezierte Sekret. Medizinische Gele und Cremes helfen mit einer kühlenden und betäubenden Wirkung. Tipp: Welches Insekt dich gestochen hat, kannst du ganz einfach erkennen - mithilfe dieser Tricks, die wir dir in unserem Artikel verraten.

Tipp: Blutsaugende Insekten aus dem Kinderzimmer fern halten

Um Insektenstichen im Kinderzimmer schon einmal vorzubeugen, hilft es natürlich, Fenster und Türen mit speziellen Fliegengittern auszustatten. Wenn dein Kind von einem lästigen Plagegeist gestochen wird, ist das in der Regel nicht schön und wir alle wissen, wie unangenehm und juckend die Folgen eines Stiches sein können.

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Eines hat sich aber tatsächlich in den letzten Jahren an den Folgen der Insektenstiche geändert: Sie können richtig gefährlich für uns Menschen und auch für unsere Haustiere werden. Nähere Informationen über die medizinischer Sicht der Präventition und Behandlung von verschiedene Insektenstichen bei Kinder und Erwachsenen kann man sich beim Hausarzt oder in der Apotheke abholen.

Ratsam ist es auf jeden Fall, einen Stich genau zu beobachten. Bildet sich ein roter Hof, vielleicht erst nach einigen Tagen, um den Stich, ist es zu empfehlen, schleunigst einen Arzt aufzusuchen. Der rote Hof kann auf eine bakterielle Infektion oder eine Entzündung hindeuten. Eine starke Schwellung oder allergische Reaktionen sollten auch medizinisch abgeklärt werden. Auch die Dauer der körperlichen Reaktionen nach dem Insektenstich sollte beobachtet werden. Klingen die Reaktionen nach ein paar Tagen nach dem Stich nicht ab, sollte das alarmieren und auf jeden Fall ärztlich untersucht werden.

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