• Wespensaison beginnt
  • Kein Grund zur Panik
  • Unsere besten Abwehrtipps
  • Top-Tipp: Sprühflasche mit Wasser
  • Vorbereitet sein für alle Fälle

Jetzt ab August häufen sich die Besuche der ungebetenen schwarz-gelb-gestreiften Gäste. Das liegt daran, dass die Wespen ab Ende Juli mit der Aufzucht ihrer Brut fertig sind und diese nun selbstständig ist. Während der Brutzeit bevorzugen Wespen eiweißreiche Nahrung. Nach der Brut gehen die Alt-Wespen gezielt auf die Suche nach gehaltvoller Nahrung. Das ist im Idealfall Süßes, wie beispielsweise Limonade, überreifes Obst, Kuchen oder Eis, aber auch genauso gerne Fleisch. Fallen die Wespen beim gemütlichen Essen im Freien ein, ist es noch lange kein Grund, in Panik zu verfallen. Auch der Einsatz von Chemie muss nicht sein, da die Tiere in Gärten und in der Landwirtschaft eine wichtige Rolle übernehmen. Sie fressen lästige Insekten wie Fliegen oder pflanzenschädigende Raupen. Wir haben die besten Hausmittel zur Abwehr der Plagegeister für dich ermittelt.

Wespen vertreiben: Wasser wirkt Wunder

Beim Tafeln im Freien eine handelsübliche Sprühflasche mit Leitungswasser bei sich zu haben, wirkt bei der Abwehr von Wespen wahre Wunder. Ein paar Sprühstöße mit der Flasche simulieren für die Tiere Regen und sie ziehen sich aufgrund der vermeintlich drohenden Gefahr in ihr Nest zurück.

Bitte puste die Wespe niemals an. Das Kohlendioxid versetzt die Tiere in Alarmbereitschaft und somit in Angriffsstimmung. Außerhalb ihres Nestes sind Wespen in der Regel nicht aggressiv. Sie greifen erst an, wenn sie sich bedroht fühlen. Auch wildes Herumgefuchtel und Gehüpfe versetzt die Wespen in Angriffsstimmung. Nach dem Essen wäre es gut, die restlichen Lebensmittel sofort abzuräumen und nicht unnötig lange auf dem Tisch stehenzulassen.

Parfüms, duftende Deos oder Körpercremes sowie bunte Kleidung können Wespen des Weiteren an den Tisch anlocken. Auch der Geruch von Angstschweiß kann eine Wespenattacke auslösen. Kinder sollten während des Aufenthalts im Freien besser aus Strohhalmen trinken und sich nach dem Essen die Hände und das Gesicht abwischen. Verlockender Kompost und Müll können ebenfalls ein Anziehungsmagnet für die ungebetenen Gäste sein.

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Der richtige Duft hält Wespen fern

Es gibt natürliche Gerüche, die Wespen gar nicht leiden können. Um die Plagegeister vom Tisch und den Lebensmitteln fernzuhalten, ist es nützlich, diese Gerüche gezielt einzusetzen. Gut bewährt haben sich ätherische Öle, wie beispielsweise Nelkenöl, Teebaumöl oder Zitrusdüfte. Spezielle Räucherstäbchen und verbrennendes Kaffeepulver haben sich ebenfalls gut gegen lästige Wespen bewährt. Eine weitere Geruchsbarriere gegen die Tiere können Basilikum, Knoblauch oder eine halbe Zitrone, gespikt mit Nelken, sein.

Den Tieren in einem gewissen Abstand  zum Tisch alternative Nahrung anzubieten, geht in der Regel nach hinten los und lockt noch mehr Wespen an. Auch die Kupfermünze, die die Tiere fernhalten soll, ist ein Mythos. Ist man ein Tierfreund, lässt man am besten die Finger von Wespenfallen. Sie lassen die Tiere einen qualvollen Tod sterben.

Fliegennetze oder spezielle Vorhänge vermeiden, dass Wespen oder andere unerwünschte Insekten ins Haus fliegen. Hat sich doch eine Wespe ins Haus verirrt, stülpt man idealerweise ein Glas über das Tier, schiebt ein Blatt Papier darunter und transportiert es so aus dem Haus. Bei einem Stich wirkt der Einsatz einer halben Zwiebel, gedrückt auf die Stichstelle, schmerzlindernd und kühlend.

 

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