• Kalte Getränke ohne Kühlbox: Gewässer als Kühlung
  • außerdem: nasse Socken, Erdlöcher, Salz-Wasser-Gemisch
  • Kühl-Trick mit verschiedene Varianten von Eis 
  • abenteuerlich: Stickstoffdünger oder Grillkühlung

Es gibt mehr Möglichkeiten als man denken würde, um Getränke zu kühlen, nicht nur mit der klassischen Kühlbox. Wer keine zur Hand hat oder einfach mal etwas ausprobieren möchte, sollte sich die folgenden Tricks genauer anschauen. Dabei hat man am Ende nicht nur ein kühles, erfrischendes Getränk in der Hand, sondern hatte auch eine Menge Spaß beim Ausprobieren. Einem Wochenende im Grünen mit einem erfrischenden Getränk in der Hand steht also nichts mehr im Weg.

Getränke kühlen ohne Kühlbox: Mit Wasser, Socken und Erde

Wenn ihr einen Ausflug macht, bei dem ein See oder Bach in der Nähe ist, habt ihr keine Probleme, eure Getränke kühl zu halten. Stellt oder legt sie einfach ins Wasser, achtet aber darauf, dass sie in Ufernähe sind. Wir wollen ja nicht, dass ihr am Ende nicht nur kein gekühltes Getränk habt, sondern sogar gar keines mehr, weil es vom Wasser weggeschwemmt wurde. Am besten eignet sich deshalb zum Beispiel ein Kasten Bier, denn dieser steht fest auf dem Boden.

Wenn ihr die Getränke lieber sicher an Land haben möchtet, verwendet einfach eine Socke zum Kühlen, die hat man meistens mit sich. Dazu macht ihr die Socke nass und packt euer Getränk hinein. Auch wenn es zunächst paradox klingt, müsst ihr die Socke in die Sonne legen, da die Sonne dafür sorgt, dass das Wasser verdunstet. Bei diesem Vorgang entsteht Verdunstungskälte und schon könnt ihr euer Getränk genießen. Wenn ihr keine Socke dabei habt, weil ihr offene Schuhe tragt, verwendet einfach ein Handtuch.

Solltet ihr eure Zeit nicht am Wasser genießen, kann euch ein weiteres Element, die Erde, helfen. Zwar hat man nicht immer eine Schaufel oder einen Spaten zur Hand, sollte das aber doch der Fall sein, schafft ihr es mit Sicherheit, einen guten Ort für die Getränke zu schaffen. Einfach ein Loch graben, die Flaschen hineinstellen und das Loch wieder zuschütten. Achtet darauf, dass ihr mindestens einen halben Meter tief grabt, da die Erde erst dann einen kühlenden Effekt hat. Der Aufwand lohnt sich, denn hier bleiben eure Drinks ein paar Tage kühl. Empfehlung: Omas beste Lifehacks erfährst du in unserem Artikel.

Getränke kühlen ohne Kühlbox: Wasser, Salz und Eis mischen

Kühlen kann man ebenso mit den drei Zutaten Wasser, Salz und Eis. Dafür sucht ihr euch ein Behältnis, in das alle Flaschen passen und vermischt darin in einem gleichen Verhältnis die drei Zutaten miteinander. Durch das Salz schmilzt das Eis und die Energie, die für diesen Vorgang benötigt wird, wird aus den Getränkeflaschen gezogen. Das ist eine sehr schnelle und effektive Methode. Man muss aber darauf achten, nicht zu viel Salz zu verwenden und auch die Flaschen nicht zu lange in dem Gemisch zu lassen, da sonst die Gefahr besteht, dass diese platzen.

Auch Trockeneis ist ein Hilfsmittel, das ihr relativ günstig im Fachhandel bekommt. Es kann die Getränke zwischen einem und fünf Tagen kühl halten. Es ist aber nicht dafür geeignet es in die Getränke hineinzugeben und auch anfassen sollte man es nicht mit bloßen Händen.

Eine weitere Eisvariante ist Kuttereis. Damit werden im Supermarkt an der Frischtheke die Fische gekühlt. Es eignet sich perfekt, ist preiswert und hält sich bis zu vier Tagen, jedoch ist es nur im Gastrogroßhandel oder im Metzgereibedarf erhältlich.

Mit diesen ausgefallenen Tricks kühlst du Getränke auch ohne Kühlbox

Eine etwas verrücktere Variante ist, im Gartenhandeln Stickstoffdünger* zu kaufen und damit die Drinks zu kühlen. Dabei mischt man den Dünger mit Wasser im Verhältnis 1:2 und durch eine chemische Reaktion kühlt das Wasser bis auf 10 Grad Celsius ab. Im besten Fall nehmt ihr euch aber einen Beutel zur Hand, in den ihr die Flaschen packt, da die Mischung etwas klebrig sein kann.

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Eine ebenfalls ziemlich abenteuerliche Methode ist die Grillkühlung. Stellt aber vorher sicher, dass ein offenes Feuer nicht verboten ist, damit ihr keinen Ärger bekommt. Für die Grillkühlung benötigt ihr Sand und Spiritus. Zuerst buddelt ihr ein kleines Loch in den Boden und befüllt es bis zur Hälfte mit Sand. Dann könnt ihr eure Getränke darauflegen und sie mit Sand bedecken. Das Ganze wird dann mit Spiritus getränkt und angezündet. Sobald die Flamme aus ist könnt ihr zu euren nun gekühlten Getränken greifen. Das Feuer kühlt die Getränke, da es dem Sand Energie in Form von Wärme entzieht.

Wie ihr seht, gibt es so einige alternative Möglichkeiten Getränke zu kühlen, ohne dabei auf eine Kühlbox zurückgreifen zu müssen. Die einen sind unkomplizierter als die anderen, manche sind regelrecht abenteuerlich. Welche Variante sich für euch am besten eignet, müsst ihr selbst ausprobieren. 

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