• Aktion "Gelbes Band": Das steckt dahinter
  • So soll Lebensmittelverschwendung bekämpft werden
  • Das darfst du tun, wenn du ein gelbes Band siehst

Sind dir beim Spazierengehen in letzter Zeit auch schon öfter gelbe Bänder aufgefallen, die um Bäume gebunden waren? Dann lohnt es sich, das nächste Mal einen Rucksack oder Beutel mitzunehmen. Diese Markierung ist nämlich Teil  einer Aktionswoche. Um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Ernteaktion Gelbes Band aufgerufen. Aber was hat es mit dem gelben Band auf sich?

Gelbes Band: Das darfst du bei der Markierung tun 

Besitzer*innen von Obstbäumen oder -sträuchern, die die vielen Früchte während der Obstsaison nicht abernten können, können ihre Bäume mit einem gelben Band kennzeichnen. Das heißt: Hier darf das Obst ohne weitere Rücksprache für den eigenen Bedarf gepflückt werden. Mit der Aktion soll erreicht werden, dass weniger Obst weggeworfen wird.

Beim Pflücken gibt es aber einige Regeln, auf die das BMEL hinweist:

  • Nur von Bäumen und Sträuchern ernten, die ein gelbes Band tragen.
  • Achtsam gegenüber der Natur und dem Eigentum anderer sein.
  • Nur Früchte ernten, die in Reichweite hängen oder bereits auf dem Boden liegen.
  • Beim Betreten einer Obstwiese auf herumliegende Äste, Bodenunebenheiten und andere Gefahrenstellen achten.
  • Nur so viel ernten, wie man wirklich verbrauchen kann.
  • Prüfen, ob die Früchte noch gut sind. Aber: Nicht von braunen Stellen abschrecken lassen. Die können meist einfach weggeschnitten werden.

Ernteaktion auch in Franken

Auch in Franken ist die Aktion angekommen. So meldet etwa das Landratsamt Main-Spessart, dass die Gartenfachberatung des Landkreises nochmal zur kurzfristigen Teilnahme an der Aktion aufgerufen hat. Die Gemeinden Wiesthal und Esselbach würden bereits bei der Kampagne mitmachen. "Es wäre schön, wenn noch weitere Gemeinden diesem guten Beispiel folgen.", so das Landratsamt. Einige örtliche Gartenbauvereine würden mit Plakaten für die Aktion werben und auch kostenlose Bänder zur Verfügung stellen.

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Wenn man selbst Besitzer*in von Obstbäumen ist und an der Aktion teilnehmen will, solle man sich laut BMEL vorab beim jeweiligen Landkreis informieren, ob die Ernteaktion schon umgesetzt wird. Außerdem könne man sich bei Fragen an die Koordinierungsstelle Zu gut für die Tonne wenden. Den Standort des eignen Obstbaumes mit gelbem Band könne man zudem in einer Deutschlandkarte eintragen, sodass der Baum besser gefunden werden kann. Zu beachten ist allerdings, dass die Verantwortung bei den Obstbaumbesitzer*innen liegt. Mit Hinweisen, wie "Ernten auf eigene Gefahr" könne man sich nicht von der Haftung ausschließen. Daher sollte vorher mit der Haftpflichtversicherung abgeklärt werden, ob ein ausreichender Versicherungsschutz besteht.

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