Auf der Ofenkartoffel, als Dip, als würzige Zutat in Salaten oder zur Verfeinerung sämtlicher anderer Gerichte: die Frühlingszwiebel ist aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Bei der Verwendung von Frühlingszwiebeln, auch Lauchzwiebeln genannt, muss aber einiges beachtet werden.

Frühlingszwiebel richtig waschen und schneiden - so geht's

Mit ihrem mild-würzigen Geschmack ist die Frühlingszwiebel in der Küche vielseitig verwendbar. Vor dem Essen und dem Schneiden der Frühlingszwiebel ist es wichtig das Gemüse sorgfältig zu waschen, damit es beim Essen nicht unangenehm zwischen den Zähnen knirscht. Sowohl die grünen Blätter als auch die weißen Knollen der Frühlingszwiebel können gegessen werden. Mit der passenden Schnitttechnik und den richtigen Schritten kannst du das Beste aus der milden Zwiebel herausholen.

  1.  Vor dem eigentlichen Schneiden entfernst du die äußeren Blätter der Zwiebel. Diese sind oftmals schon etwas ausgetrocknet und daher nicht mehr ganz so frisch. Dafür schneidest du das Blatt längs ein und kannst es anschließend abziehen. Danach entfernst du den Wurzelansatz, dies ist nämlich der einzige Teil der Frühlingszwiebel, für welchen man in der Küche keine Verwendung findet. In diesem Schritt kannst du außerdem die vertrockneten Blattspitzen entfernen. Je nachdem wie welk das obere Ende der Blattstiele ist, solltest du die trocknetes, teils verwelkten Stellen großzügig abschneiden.
  2. Um ein sandiges, unangenehmes Gefühl beim Verzehr der Frühlingszwiebeln zu verhindern, müssen wir sie nun gründlich waschen. Reinige die Lauchzwiebeln unter kaltem Wasser und entferne hierbei möglichen Schmutz oder Sand. Der Dreck befindet sich vor allem an den unteren Knollen. Jetzt nur noch die Zwiebeln trocken schütteln – und schon können wir sie weiterverwenden. 
  3. Jetzt kannst du die Lauchzwiebel je nach Belieben in dünne Ringe oder Stifte schneiden. Besonders gut gelingt das mit einem scharfen Küchenmesser. 

Gut zu wissen: Sollte dir beim Schneiden der Frühlingszwiebel ein durchsichtiger Schleim auffallen, besteht kein Grund zur Sorge. Der gelierte Pflanzensaft ist sogar ein Zeichen dafür, dass das Gemüse besonders frisch ist. Du kannst ihn problemlos abwaschen und die Zwiebeln weiterverarbeiten.

Wie gesund ist die Lauchzwiebel?

Das Zwiebelgemüse überzeugt nicht nur durch den frischen Geschmack, sondern ist ein wahres Superfood. Vor allem die ätherischen und schwefelhaltigen Öle, die in Frühlingszwiebeln enthalten sind, machen sie so gesund. Allicin wirkt entzündungshemmend und fördert sogar die Verdauung – doch dieser Pflanzenstoff ist der Grund für die Tränen beim Zwiebeln schneiden. Auch Vitamin C-technisch kann die Lauchzwiebel punkten, mit 26 Milligramm auf 100 Gramm decken sie bereits ein Viertel unseres Tagesbedarfs ab. Frühlingszwiebeln punkten außerdem mit ihrem vergleichsweise milden Geschmack und sind laut dem Bundeszentrum für Ernährung leichter bekömmlich als klassische Speisezwiebeln.  

Tipps und Tricks rund um die Frühlingszwiebel

  • Beim Einkauf solltest du darauf achten, dass die Zwiebeln hellgrün-knackige und spitz zulaufende Blätter haben. Die Wurzeln sollten außerdem nicht zu lang sein.
  • Frühlingszwiebeln sind im Vergleich zu Speisezwiebeln deutlich kürzer haltbar. Im Kühlschrank halten sie sich zwar ungefähr eine Woche, werden durch die Kälte aber schnell feucht und weichen auf. Durch das Einwickeln in ein feuchtes Tuch kannst du sie länger frisch halten.
  • Wusstest du, dass Frühlingszwiebeln mit Narzissen verwandt sind? Aus dieser Erkenntnis leitet sich auch der ultimative Tipp ab, das Zwiebelgemüse möglichst lange frisch zu halten: Man stellt sie ins Wasser wie einen Blumenstrauß. Wichtig hierbei ist, die Wurzel zu erhalten, da die Pflanze darüber die Flüssigkeit aufnimmt. Wenn du das Wasser alle zwei Tage wechselst, steht der optimalen Lagerung nichts mehr im Wege.
  • Du kannst Lauchzwiebeln sogar einfrieren. Dafür bereitest du das Gemüse wie oben beschrieben vor, entfernst trockene Stellen und Wurzelballen und verstaust diese in einer Gefrierdose. Im Eisfach halten sich die Zwiebeln bis zu ein Jahr lang und können jederzeit aufgetaut und weiterverarbeitet werden. 
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Leckere Rezepte – so vielseitig ist die Frühlingszwiebel

Frühlingszwiebeln sind nicht nur gesund, sondern auch in der Küche ein echtes Allroundtalent. Besonders in der asiatischen Küche finden sie Verwendung, wie zum Beispiel in Currys oder im Wok. Auch in Salaten oder Dips machen sie sich hervorragend. Damit sie ihr typisches, frisches Aroma nicht verliert, solltest du allerdings darauf achten, sie nicht zu stark zu erhitzen und die Garzeit kurz zu halten

Für eine leckere Sour Cream benötigst du 200g Saure Sahne, 100g Schmand, 100g Quark (40%), außerdem etwas Zucker, Salz, Pfeffer und natürlich Frühlingszwiebeln. Wie du diese perfekt vorbereiten kannst, weißt du jetzt hoffentlich mithilfe unserer Tipps. Für die Sour Creme verrührst du die Zutaten in einer Schüssel, gibst je nach Geschmack Gewürze und für den extra Kick noch etwas Knoblauch hinzu. Zum Schluss die fein geschnittenen Lauchzwiebeln und fertig!

 

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