1. Instant-Kaffee zum Frühstück

Was wäre ein perfekter Festival-Morgen, zum Beispiel bei Rock im Park, ohne eine Tasse Instant-Kaffee mit einem Schuss H-Milch? Eben! Dazu noch ein Milchbrötchen oder ungetoasteten Toast in Nutella getunkt – Besteck ist was für Anfänger – und der Tag kann nur gut werden!

Alternativ dürfen es für diejenigen die es deftig mögen, natürlich auch Ravioli aus der Dose sein.

2. Musik auf Kopfhörern hören – und zwar richtig laut!

Das altbekannte Piepsen auf den Ohren wenn man abends im Zelt liegt und versucht, eine Mütze Schlaf zu bekommen, kann man sich auch schnell und einfach nach Hause holen!

Damit man dabei nicht die Nachbarn oder Mitbewohner in den Wahnsinn treibt: Kopfhörer aufsetzen! Live-Konzert der Lieblingsband laut anhören und tanzen, als gäbe es kein Morgen mehr. Wenn einem dabei die Eltern, Geschwister oder andere Mitbewohner vor die Füße laufen, einfach frech an-pogen. Steigert bestimmt die allgemeine Grundstimmung.

Für eventuelle dadurch entstandene Beeinträchtigungen des Hörvermögens, verstauchte Knöchel oder Beef daheim, können wir leider keine Haftung übernehmen.

3. Advanced: Das Konzert dazu auf dem Beamer laufen lassen

Die fortgeschrittene Variante: das Konzert parallel auf dem TV oder per Beamer anschauen. Vielleicht eine Aufnahme aus vergangenen Rock-im-Park-Zeiten? Bei den langsamen Nummern ein Feuerzeug in die Höhe halten, eine La-Ola-Welle oder laute Zugabe-Rufe gehen ganz wunderbar auch daheim.

4. Zelten im Garten/Isomatte auf dem Balkon

Selbstverständlich müssen wir an unserem Festival-Tag im Zelt schlafen. Ganz authentisch ist es, wenn es stümperhaft und mit zu wenigen Heringen im Regen aufgebaut wird. Hach, da blubbern doch einige Erinnerungen hoch!

Wer keinen Garten hat, legt sich einfach mit Isomatte und Schlafsack auf den Balkon. Zur Not geht auch im Wohnzimmer bei voll geöffnetem Fenster. Wichtig ist nur, dass einem abends furchtbar kalt und morgens beim ersten Sonnenstrahl unerträglich warm ist.

5. Tagelang die gleichen Klamotten tragen

Wer statt nur eines Festival-Tages gleich eine Festival-Woche einplanen möchte – mit "Anreise" Donnerstagabend und "Heimreise" Montagfrüh – sollte unter keinen Umständen in dieser Zeit frische Klamotten anziehen! Idealerweise auf einem Feld in der Nähe eine schöne Schlammpfütze suchen und sich darin etwas suhlen. Dann stehen die Klamotten später richtig schön vor Dreck - für das authentische Rock-im-Park-Feeling.

Ihr habt auch später nochmal Freude dran, wenn ihr diese Klamotten in eine Tasche packt und einige Tage später erst öffnet. Dieser Duft!

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6. Nur kalt duschen

Wer es nicht aushält, die Körperhygiene zu vernachlässigen – was als waschechter Festivalbesucher eigentlich ein Muss ist - sollte nur ganz kurz und sehr kalt duschen. Shampoo und Duschgel an diesen Tagen bitte nur aus kleinen Pröbchen-Verpackungen, damit man am Ende einen Schluck Wasser rein machen muss, damit überhaupt noch was rauskommt.

7. Lauwarmes Bier aus Dosen

Lauwarmes Dosenbier ist für den Festival-Tag das Getränk der Wahl. Am besten eine Palette an einem möglichst sonnigen Platz deponieren. Jeder Schluck wird Rock-im-Park-Stimmung pur sein!

Aber auch zu Hause gilt: zwischendurch immer brav Wasser trinken!

8. Lauwarmes Bier in einen Tetra Pak umfüllen

Der Profi füllt lauwarmes Bier einen leeren Tetra Pak um. Diesen unbedingt noch mit Gaffer Tape ummanteln! Sonst suppt das gute Bier mit der Zeit aus der Packung raus. Ganz professionell: sich aus dem Gaffer Tape einen langen Henkel basteln, um ihn sich wie eine Tasche umzuhängen. So hat man auch immer die Hände frei zum Tanzen.

Generationen von Festivalbesuchern haben bei Rock im Park, Rock am Ring, auf dem Southside & Co. auf diese Weise schon ihr Bier aufs Festivalgelände geschmuggelt! Und wer diesen Tipp noch nicht kannte: Bitteschön!

9. Freunde auf einem großen Gelände suchen

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie ist es leider schon Alltag, seine Freunde kaum anzutreffen. Wer es aber im Festival-Style möchte, verabredet sich mit einem/einer Freund:in auf einem großen Gelände (Wald, Feld), aber ohne eine genaue Uhrzeit zu nennen. Und dann sucht man sich einfach stundenlang.

10. Das Dixie-Klo!

Ganz hart Gesottene bestreiten alle Toilettengänge nur auf einem Dixie-Klo. Kann man mieten! Dieser wohlbekannte Duft aus einer Mischung von Stuhl, Klostein und Urin, bei einer Außentemperatur von 35 Grad - Nostalgie pur! Ist aber auch uns in der aktuellen Corona-Lage einen Ticken zu hart.

Wir wünschen euch einen wunderschönen Festival-Tag in der "Home-Edition".

 

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