• Eklige Fehler beim Duschen: Was muss in Sachen Hygiene beachtet werden?
  • Einfach mal schnell abbrausen: Ist das der richtige Weg?
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Jeder Mensch hat seine eigene Vorliebe, wann er gerne duscht: Entweder abends nach oder früh vor der Arbeit, nach dem Sport, nach der Sauna oder nach dem Schwimmbad. Experten raten allerdings davon ab, zu oft zu duschen und davor, folgende fünf Fehler zu begehen:

Diese 5 Hygiene-Fehler passieren häufig unter der Dusche

Viele dieser Fehler lassen sich ganz einfach vermeiden, wodurch sich Ihr Wohlbefinden steigern und Ihr Krankheitsrisiko reduzieren lässt.

#1 Pinkeln in der Dusche

Theoretisch spart Pinkeln in der Dusche Zeit, Geld und Klopapier. Dennoch warnt Gary Goldenberg, Assistent für klinische Dermatologie an der "Icahn School of Medicine" in New York gegenüber dem Frauenmagazin "SELF", vor möglichen Gefahren: Besteht eine Harnwegsinfektion, Blasenentzündung oder eine Erkrankung des Harntrakts, sind diese Bakterien auch im Urin vorhanden. 

Pinkeln Sie dann unter der Dusche, können diese Bakterien in offene Stellen der Haut eindringen und dort eine Infektion verursachen. Beispielsweise kann auch Cellulite entstehen, wenn ungesunde Bakterien in den Körper eindringen.

#2 Zehenzwischenräume nicht abtrocknen - Fußpilzgefahr

Um Fußpilz vorzubeugen, sollten Sie nach dem Duschen die Zehenzwischenräume gründlich abtrocknen. Laut der "Apotheken Umschau" empfiehlt Hautärztin Dr. Tyhra Bandholz sogar, die Füße mit mittlerer Temperatur zu föhnen. Denn das helfe dabei, die Feuchtigkeit loszuwerden, die besonders in den engen und warmen Zwischenräumen der Zehen für die Vermehrung von Keimen und Bakterien verantwortlich ist, die dann Fußpilz verursachen.

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Für die Winterzeit rät die Dermatologin, Fußpilz mit alkoholischen Desinfektionssprays vorzubeugen. Denn in warmen Winterstiefeln schwitzen Füße leicht und begünstigen ebenfalls ein feucht-warmes Klima, in dem sich Bakterien besonders wohlfühlen. Die beste Vorbeugungsmaßnahme gegen Pilzinfektionen sind, in Saunen, Hallen- und Freibädern immer Badeschlappen und im Sommer möglichst luftige Schuhe zu tragen.

#3 Beine und Füße nicht richtig waschen

Die Beine und Füße sollten nicht vernachlässigt werden, wenn Sie sich einseifen. Insbesondere im Sommer schwitzen Sie vermehrt an den Füßen oder gehen beispielsweise barfuß in den Garten oder durch die Wohnung. In kurzen Hosen und Röcken kommen die Beine ebenso vermehrt mit fremden Stühlen, Sitzen und Umweltdreck in Berührung. Auch hier lohnt sich also ein gründliches Einseifen.

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#4 Den Bauchnabel nicht reinigen

Das Online-Fachmagazin "Pols One" betont, dass wir unsere Körpermitte besonders gut reinigen sollten. Denn gerade, wenn der Bauchnabel tief und nicht nach außen gewölbt ist oder die Person dort ein Piercing trägt, sammeln sich viele Bakterien, Dreck und Staub in der Mulde. Das darüber laufende Wasser reicht dafür nicht ganz aus.

Allerdings gibt es bei der Reinigung des Bauchnabels einiges zu beachten, letztendlich handelt es sich dabei ja um eine Narbe. Wir haben einige Tipps für die richtige Pflege.

#5 Bei Hitze kalt duschen

Es klingt erfrischend, ist aber kontraproduktiv: kaltes Duschen an heißen Tagen. Danach schwitzen wir dann aber umso mehr. Denn durch einen körpereigenen Abwehrmechanismus ziehen sich durch das kalte Wasser unsere Hautporen und Gefäße zusammen, um die Wärme im Körper zu halten.

Außerdem heizt unser Körper ein, um unsere Temperatur wieder auf 36 Grad zu fahren. Das führt zu einem direkten Schwitzen nach der Dusche: An heißen Tagen nur lauwarm zu duschen, um den Körper nicht komplett aus dem Gleichgewicht zu bringen.

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