Viele von uns kennen das Problem. Wenn es im Sommer so richtig heiß wird, dann wird das Schwitzen oft unerträglich. Wenn sich dann auch noch Schweißperlen, Schweißflecken oder ein unappetitlicher Geruch bilden, wird es richtig unangenehm. Doch was die wenigsten von uns wissen: Jeder von uns hat Mittel zu Hause, die Abhilfe schaffen können.

Wir stellen dir sechs Hausmittel gegen das Schwitzen vor, die dir  helfen, die Hitze zu überstehen. Eine Sache gilt im Sommer immer: Wer viel schwitzt, sollte viel trinken. 

1. Kamille bei schwitzigen Händen

Wer  unter schwitzigen Händen leidet, sollte es mit einem Kamillenbad probieren.

Täglich ein paar Tropfen Tinktur in warmes Wasser geben und die Hände ein paar Minuten darin eintauchen. Das sollte dir dabei helfen, schwitzige Hände unter Kontrolle zu bringen.

Kamillen Tinktur

2. Zitronen gegen Schwitzen

Wer gerade kein Deo daheim hat oder keins verwenden möchte - zum Beispiel wegen des krebserregenden Aluminiums im Deo - kann sich anderweitig behelfen. Zitronensäure wirkt wie ein natürliches Deo und ist damit ein tolles Hausmittel gegen das Schwitzen. Sie hilft, die Schweißproduktion zu hemmen und den unangenehmen Geruch zu überdecken. 

Man kann entweder die Achseln mit jeweils einer Zitronenhälfte einreiben oder den Saft mit Wasser vermengen und damit die problematischen Stellen einreiben. Nach etwa 20 bis 30 Minuten sollte der Saft allerdings abgewaschen werden. Diese Anwendung täglich einmal wiederholen. Alternativ lässt sich auch Backpulver verwenden, da es eine ähnlich schweißhemmende Wirkung aufweist. 

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3. Apfelessig als Hausmittel gegen Schweißgeruch

Eine weitere Option gegen das Schwitzen stellt Apfelessig dar. Denn: Die adstringierende Eigenschaft des Apfelessigs bringt den pH-Wert der Haut wieder ins Gleichgewicht und bekämpft die Schweißgeruch verursachenden Bakterien.

Vor dem Schlafengehen trägt man den Apfelessig auf die Stellen auf, an denen man besonders schwitzt. Am besten benutzt man hierfür einfach ein Wattepad oder Ähnliches. Lass den Essig über Nacht einwirken und wasche ihn dann am nächsten Tag ab.

4. Tausendgüldenkraut gegen unangenehmen Geruch

Ein weiteres Hausmittel gegen das Schwitzen ist: das Tausendgüldenkraut.  Diese Pflanze hilft besonders gegen den unangenehmen Schweißgeruch.

Tausendgüldenkraut

Am besten verwendet man das Kraut in Form eines täglichen Aufgusses, von dem man ungefähr eine Tasse über den Tag verteilt trinkt.

5. Salbei bei nächtlichem Schwitzen

Bei nächtlichem Schwitzen kann Salbei helfen. Täglich vier Teelöffel getrocknete Salbeiblätter mit 500 Millimeter heißem Wasser übergießen und etwa zehn Minuten ziehen lassen. Zwei Tassen davon täglich sollten das Schwitzen in der Nacht reduzieren. 

Alternativ lassen sich die betroffenen Körperstellen aber auch mit Salbei reinigen. Dazu muss man nur einen Teelöffel der Blätter mit zwei Tassen Wasser zum Kochen bringen, das Ganze dann etwas abkühlen lassen und die Stellen am Körper mit der Lösung einreiben. Und das dreimal täglich für mehrere Tage. 

6. Weizengras als Entgiftungskur

Ein weiteres Hausmittel ist das Weizengras. Dieses lässt sich nämlich als Entgiftungskur verwenden. Denn es hilft dabei, alle Säuren und Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen, die Ursache für das Schwitzen und die damit verbundenen Gerüche sind.

Zudem hilft das darin enthaltene Vitamin B gegen häufige und starke Schweißbildung, indem es das natürliche Temperatur-Regulationssystem des Körpers unterstützt. Dafür reichen täglich ein bis zwei Gläser Weizengrassaft.

Wenn alles nichts hilft:

Solltest du dennoch ohne erkennbare Gründe übermäßig stark schwitzen und keines der Hausmittel verschafft dir Linderung, dann ist es ratsam zur Sicherheit einen Arzt aufzusuchen, um die genaue Ursache dafür ausfindig zu machen. In einigen Fällen wird eine Hyperhidrose diagnostiziert, also krankhaftes Schwitzen.

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