• Totaler Energieausfall: Was tun, wenn Strom und Gas ausfallen?
  • Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt Verhaltens-Tipps
  • Alternativen zur Stromerzeugung
  • Tipps bei ausgefallener Heizung

Wir sind enorm auf Energie aus der Leitung angewiesen - egal, ob es sich dabei um Strom, Öl, Gas oder Fernwärme handelt. Wenn also keine Energie mehr geliefert wird, wird es dunkel, weil das Licht nicht mehr geht, kalt, weil die Heizung nicht mehr funktioniert, und viele elektrischen Geräte funktionieren ebenfalls nicht mehr. Zu temporären Stromausfällen kommt es immer wieder einmal, doch was passiert, wenn die Energieversorgung aufgrund einer Katastrophe tagelang nicht mehr verfügbar ist? Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) gibt wichtige Tipps zum Umgang mit Stromausfällen & Co.

Totaler Energieausfall: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz gibt Tipps

Wenn plötzlich keine Energie mehr vorhanden ist, gibt es einige Möglichkeiten, das zu kompensieren. Fällt die Heizung in der kalten Jahreszeit aus, führt das schnell zu unangenehmen Situationen, die auch gefährlich werden können. Das BKK rät dazu, sich dick in warme Kleidung einzupacken. Wer einen Ofen oder Kamin zu Hause hat, sollte den unbedingt nutzen, um sich daran zu wärmen. Hierbei ist es besonders hilfreich, wenn du einen ausreichenden Vorrat an Brennholz, Holzkohle und Briketts zur Verfügung hast.

Bei einem Stromausfall droht Dunkelheit: Dem kannst du jedoch etwas entgegensetzen, wenn du dir anderweitig Helligkeit verschaffst. Beispielsweise durch Kerzen, Leuchten oder Taschenlampen*. Es ist empfehlenswert, stets eine Reserve an Kerzen, Streichhölzern, Feuerzeugen und Ersatzbatterien daheim zu haben. Zudem bieten sich auch Taschenlampen und Leuchten an, die sich durch eine Kurbel* betreiben lassen oder per Solar-Energie* funktionieren. Unsere Empfehlung dazu: Lampen für den Notfall funktionieren auch ohne Strom aus der Leitung - wir stellen dir empfehlenswerte Solar- und Kurbellampen in unserem Artikel vor. 

Da durch einen Strom- oder Gasausfall auch nicht mehr gekocht werden kann, solltest du dir die Anschaffung eines Camping-Kochers* überlegen oder auch einen Kohle-Grill verwenden, um Lebensmittel zuzubereiten. Wichtig: Niemals innerhalb von geschlossenen Räumen grillen - das solltest du nur draußen tun. Tipp: Welche Dinge du unbedingt in deinen Notfallrucksack packen solltest, erfährst du in unserem Artikel.

Totaler Energieausfall: Grundsätzliche Hinweise

Das BKK gibt grundsätzliche Tipps, die dir helfen, im Notfall korrekt zu handeln. Außerdem kannst du Vorbereitungen treffen, die dich im Krisenfall absichern. So solltest du dafür sorgen, dass alle Akkus deiner wichtigen technischen Geräte immer geladen sind. Darunter fallen zum Beispiel dein Smartphone, dein Laptop oder Computer oder auch Telefone.

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Auch ein batteriebetriebenes Radio* sollte bereitstehen, damit du im Katastrophenfall informiert sein kannst. Eine Alternative dazu sind praktische Kurbel-Radios*, die du selbst antreiben kannst - ohne zusätzliche Energiequelle. Es ist ebenfalls wichtig, immer genügend Bargeld im Haus zu haben, da von einem Stromausfall auch Bargeldautomaten und weitere Systeme betroffen sein können. 

Tipp: Durch einen benzingetriebenen Generator lässt sich Strom unabhängig herstellen - mehr dazu erfährst du in unserem Artikel.

Fazit: Ausfall von Strom, Gas und Öl - das kannst du tun

Aufgrund einer Katastrophe kann es zu einem längeren Ausfall von Strom, Gas und Öl kommen - wie dann am besten vorzugehen ist, verrät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in einem Ratgeber. 

Grundsätzlich ist zu empfehlen, sich für den Fall eines Stromausfalls einen ausreichenden Vorrat an Taschenlampen, Kerzen, Streichhölzern und Ersatzbatterien anzulegen. Hilfreich sind zudem Solar- und Kurbel-betriebene Leuchten und Taschenlampen. Beim Ausfall der Heizung hilft nur, sich dick in warme Kleidung einzupacken - im Vorteil ist, wer einen Ofen oder Kamin und genügend Brennmaterialien zu Hause hat.

Zum Weiterlesen: Alle wichtigen Notfallvorräte und die wichtigsten Empfehlungen der Bundesregierung erfährst du in unserem Artikel. 

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