• Energie wird immer teurer
  • Wie kann man es warm und gemütlich haben und dabei Geld und Energie sparen?
  • 8 Tipps zum cleveren Wärmen

Nicht alle Wohnungen besitzen in jedem Raum eine Heizung oder es dauert lange, bis alle Zimmer so richtig warm sind. Gerade Altbauwohnungen haben Räume wie Bad, Küche oder Schlafzimmer, die nicht beheizt werden können. Auch alte Heizungssysteme sorgen oft für kalte Zimmer. Doch es gibt einige Möglichkeiten, wie du ohne großen Aufwand warme Räume bekommst oder natürlich einfach Heizkosten sparst.

1. Lass den Ofen offen: Wenn du einen Kuchen oder einen Auflauf im Ofen hattest, dann lass die Ofenklappe nach dem Backen unbedingt offen. Der Ofen ist zwar aus, aber die Restwärme hält noch lange an. Sie verteilt sich angenehm in der Küche und wärmt alles gut durch. Achte darauf, dass der Ofen auch wirklich aus ist, sonst wird es ein teures Vergnügen.

2. Kachelofen oder Kamin: Eine natürliche Heizquelle, für die du keine Heizung benötigst. Allerdings gibt es hier einiges zu beachten. Das Umwelt-Bundesamt rät insbesondere dazu, einen Ofen mit hoher Energieeffizienzklasse zu kaufen und vor allem nur trockenes und unbehandeltes Holz zu verbrennen. Lasse dich vorher gut beraten, denn verbranntes Holz kann auch schädlich für die Gesundheit sein. Denn Holz verbrennt nie vollständig, sondern setzt bei der Verbrennung Schadstoffemissionen frei. Außerdem gelangt Staub in die Luft und das zu über 90 Prozent als Feinstaub.

3. Kerzen:  Die Temperaturen bei Kerzen können bis zu 1400 Grad Celsius auf der Oberfläche der gelben  Flamme reichen. Diese Hitze erwärmt die Umgebungsluft. Die warme Luft steigt nach oben und verteilt sich so im Raum. Diese Methode kannst du kurzzeitig bei kleinen Räumen und kurzen Fluren anwenden. Es erhöht die Temperatur nur um etwa zwei Grad. Aus diesem Grund ist dies absolut keine Dauerlösung und vor allem solltest du immer ein Auge auf die brennenden Kerzen haben.

4. Fenster und Türen abdichten: Wenn du undichte Fenster und Türen hast, kann dies zu starkem Wärmeverlust führen und die Zugluft lässt auch die Räume kälter wirken. Klemme zum Überprüfen der Dichtungen ein Blatt Papier zwischen Fensterrahmen und Fensterflügel ein. Wenn das Papier bei geschlossenem Fenster nicht wieder herausgezogen werden kann, ist das Fenster an dieser Stelle dicht. Erneuere also deine Dichtungen, schaue bei Wohnungstüren nach Türschlitzen und sorge so für mehr Wärme in den Zimmern.

5. Heizstrahler: Diese Lösung sollte nur kurzfristig angewendet werden. Zwar erwärmt ein Heizstrahler schnell die Umgebungsluft, allerdings sind viele Modelle kostspielig. Auch hier ist eine gute Beratung aufgrund der Nachhaltigkeit notwendig.

6. Warme Kleidung: Ein Klassiker, der viel bringt. Viele heizen unnötig viel, obwohl etwas wärmere Kleidung schon ausreichen würde. Wer im Herbst und im Frühling nicht unbedingt mit einem T-Shirt in der Wohnung rumlaufen muss, kann sich allein durch eine Strickjacke, einen Schal oder auch warme Hausschuhe die Heizung sparen. Arbeitest du im Home-Office? Dann mach es dir hier so richtig warm. Lege dir eine Decke zurecht und bereite dir ein warmes Dinkelkissen für die Beine. Sorge für warme Füße und trinke ab und zu einen anregenden Ingwertee. Du wirst sehen, dass du gerade in den Übergangsmonaten noch lange auf eine Heizung verzichten kannst.

7. Heizlüfter: die absolute Notlösung. Geht es nicht anders und die Heizung ist ausgefallen, wärmen sich Heizlüfter unglaublich schnell, aber wenig ökologisch. Die kleinen Modelle sind nicht teuer, aber durch ihren enormen Energieverbrauch alles andere als nachhaltig. Die Stromfresser sollten daher auf jeden Fall mit Ökostrom betrieben werden.

8. Dieser letzte Punkt ist eher ein indirekter Tipp. Heize nachhaltig und gezielt, dann sparst du generell mehr Heizkosten! Nutze einstellbare Thermostate, Lüfte richtig und regelmäßig und achte auf eine gute Wärmedämmung. Wenn du diese Tipps nutzt, die Hinweise zum Heizen beachtest und dich gut informierst, wirst du garantiert nicht frieren.

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