• Kaffeefilter sind wahre Alleskönner im Haushalt aufgrund ihrer vielfältigen Eigenschaften
  • Sie sind vielseitig verwendbar, zum Beispiel als Sieb, Trichter oder können als Säckchen für Tee oder Gewürze verwendet werden
  • So können damit auch lästige Schuhgerüche beseitigen
  • Auch der Schönheit ist mit ihnen geholfen
  • Eine Möglichkeit den Putzlappen zu ersetzten bieten sie auch

Kaffeefilter haben viele, ganz wunderbare Eigenschaften: Sie sind saugstark, reißfest, bei hohen Temperaturen beständig und von ihnen lösen sich keine Fusseln ab. Diese Eigenschaften qualifizieren die Zellulosefilter für wesentlich mehr als nur zum Filtern von Kaffee. 

Alleskönner Kaffeefilter: So lässt sich der Kaffeefilter vielseitig im Haushalt einsetzen

Die Filter können wunderbar zum Sieben verwendet werden, berichtet ein Artikel von t-online. Die Weintrinker unter uns kennen es - man möchte sich ein schönes Gläschen Wein zum Feierabend einschenken, oder hat Freunde zu Besuch und dann sieht man diese lästigen kleinen Korkenstücke im Glas schwimmen. Das kann vorkommen, wenn der Korken durch eine stehende Lagerung des Weins ausgetrocknet ist, oder wenn man den Korkenzieher zu tief in den Korken geschraubt hat. Gießen Sie den Wein einfach durch einen Kaffeefilter in ein anderes Gefäß um und schon sind Sie die lästigen Korkenstückchen ohne große Mühen los.

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Der Filter ist auch prädestiniert dazu, cremige Soßen zuzubereiten. Am besten eignet sich dieser Tipp für die Zubereitung von Pizza. Wenn nämlich zu viel Flüssigkeit in der Tomatensoße ist, wird der damit bestrichene Teig nicht kross - wie auch, wenn er durchweicht. Um das zu verhindert muss man in diesem Fall lediglich die Tomatensoße in den Kaffeefilter einfüllen und abtropfen lassen, oder durch leichtes Drücken des Filters das überschüssige Wasser loswerden. Was zurückbleibt, ist eine Tomatensoße in cremiger Konsistenz. Am besten, lässt man die jeweilige Soße (oder auch Joghurt) schon vorher abtropfen, da der Abtropfvorgang einige Zeit in Anspruch nimmt. 

Auch sehr nützlich sind die Kaffeefilter bei der Zubereitung von losem Tee. Oft bekommt man losen Tee geschenkt und wenn man ihn dann zubereiten will, bemerkt man, dass man gar kein Tee-Ei zur Verfügung hat. Dieses Problem kann einfach umgangen werden, indem der lose Tee einfach in den Kaffeefilter gefüllt wird. Damit der Tee auch durchziehen kann, empfiehlt es sich, den Filter mit einer Schnur zusammenzubinden und in die Tasse oder die Teekanne zu hängen. Es besteht auch die Möglichkeit, den Rand des Filters über den Rand der Kanne zu stülpen und diesem mit dem Deckel der Teekanne zu fixieren. 

Kaffeefilter helfen nicht nur beim Kaffee kochen - auch einsetzbar in anderen Bereichen des Haushalts

Aufgrund der Hitzebeständigkeit der Filter eignen sich diese als Kräutersäckchen für Brühe oder andere Suppen. Beim Kochen hat man oft den Wunsch, dass die Speise den bestimmten Geschmack von einem Gewürz oder mehreren Kräutern annimmt, ohne dass die lästigen Kräuterstängelchen selbst im Essen herumschwimmen. Auch größere Geschmacksträger, wie Lorbeerblätter oder Zimtstangen können so - genau wie bei der Variante mit dem losen Tee in den Filter gefüllt werden und als Säckchen zusammengebunden werden. Aber Achtung: Bei so hohen Temperaturen im Topf besteht Reißgefahr für den Kaffeefilter. In der Zeit, in der das Säckchen im Topf hängt, also besser nicht umrühren. 

Das Schwitzen der Füße kann man nicht verhindern, aber die dadurch entstehenden Gerüche kann man ganz einfach wieder loswerden. Mit der gleichen Technik wie bei den Tee- und Kräutersäckchen kann man Feuchtigkeit und unangenehme Gerüche in Schuhen loswerden. In diesem Fall muss die Filtertüte mit Backpulver gefüllt und in den betreffenden Schuh gelegt werden. Am besten ist es, das Backpulver-Säckchen eine Nacht lang dort zu belassen. Das saugt auch das letzte bisschen Feuchtigkeit auf. 

Beim Backen und Kochen kommt man oft in die Situation, dass man Mehl, Zucker oder ähnliches in andere Gefäße umfüllen möchte. Meistens reißt bei dem Versuch die jeweilige Verpackung unvorteilhaft ein und man veranstaltet ein Durcheinander. Dem kann man Abhilfe schaffen, indem man einfach die untere Ecke des Kaffeefilters abschneidet und ihn dann als Trichter zum Umfüllen des Streuguts verwendet.

Alleskönner Kaffeefilter: Wie man die saugstarke Eigenschaft der Filter noch nutzen kann

Feucht gemachte Filter eignen sich hervorragend zum Abwischen von Oberflächen, die kleinere Verschmutzungen aufweisen, wie Spiegel, Fenster oder die Arbeitsplatte. Die Verwendung eines abgetrockneten Filters eignet sich ergänzend dazu als Küchentuch zum Abtrocknen und gewährleistet eine streifenfrei abgewischte Oberfläche. 

Auch für die Schönheit sind die Kaffeefilter von Vorteil. Wenn der Puder im Gesicht nachlässt, oder man gar keines aufgetragen hat und das Gesicht anfängt unschön zu glänzen, kann der Zellulosefilter Abhilfe schaffen. In kleine Stücke geschnitten lässt sich dieser nämlich platzsparend auch in der kleinsten Tasche mitführen. Bei Bedarf kann man dann einfach ein Stück herausholen und leicht auf die glänzende Stelle drücken. Ihre Eigenschaft, Feuchtigkeit aufzusaugen, führt zu einer Abmattierung an der angewendeten Hautstelle.

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