• Varianten für eine klassische Kürbissuppe
  • Kürbis als Beilage in Salaten und Bowls
  • Von Kuchen über Brötchen zu Schnecken 

Der Kürbis kann viel. Die einjährige Pflanze enthält in Fruchtfleisch und Kern wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien. Daher lohnt es sich, den Kürbis genauer unter die Lupe zu nehmen und häufiger damit zu kochen. Neben der klassischen Kürbissuppe gibt es noch viele weitere Möglichkeiten Kürbis zuzubereiten.  Wir stellen dir hier auch außergewöhnlichere Rezepte vor.

1. Die Kürbissuppe (30-45 Minuten)

Die klassische (Hokkaido-)Kürbissuppe enthält neben einem Hokkaidokürbis, der den Vorteil hat nicht geschält werden zu müssen, zwei oder drei Zwiebeln, eine Knoblauchzehe, zwei Esslöffel Butter, einen Löffel Gemüsebrühe, 100-200 ml Sahne oder Kokosmilch in der veganen Version sowie etwas Petersilie oder Koriander. Gewürzt wird mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss

  1. Für die Suppe wird der Kürbis zunächst gewaschen, gegebenenfalls geschält, halbiert und gewürfelt. Tipp: Die Kürbiskerne und das Fruchtfleisch lassen sich ganz einfach mit einem Löffel entfernen.
  2. Solltest du weiteres Gemüse dazu kombinieren wollen, so passen Kartoffeln, Möhren und Ingwer, die zuvor geschält, geschnitten und weichgekocht werden, perfekt dazu.
  3. Jetzt werden Knoblauchzehe und Zwiebeln abgezogen und gehackt, ehe sie in einer Pfanne mit Butter angedünstet werden. Anschließend kannst du dein restliches Gemüse, inklusive Kürbis, ebenfalls in die Pfanne geben.
  4. Gib die Brühe mit in die Pfanne und lasse das Gemüse eine Viertelstunde köcheln. Danach geht es ans Pürieren! Püriere deine Suppe so lange, bis sie cremig und fein geworden ist. Sollte dein Pürierstab das allein nicht schaffen, so verwende ein Sieb. 
  5. Gebe danach Sahne oder Kokosmilch hinzu und schmecke die Suppe klassisch mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab, ehe du Petersilie oder Koriander dazugibst.
  6. Würzvarianten: Du kannst dein Gericht auch mit Curry, Sojasauce, Balsamico, Zitrone, Kürbis- oder Olivenöl verfeinern.
  7. Auch ungewöhnliche Beilagen schmecken in der Suppe gut: Probier es mal mit Kürbiskernen, Minze bzw. Minzpesto oder klassisch thailändisch mit Garnelen! 

Die Kürbissuppe ist ein variabler Klassiker, der sich leicht mit besonderen Gewürzen oder Beilagen variieren lässt. Ob klassisch oder mit Extras - die Suppe ist schnell zubereitet. Vielleicht magst du beim nächsten Abendessen ja gleich mehrere Varianten servieren? 

2. Kürbis-Feta-Salat (25 Minuten)

Das Rezept für einen Kürbis-Feta-Salat ist kurz, umso größer ist die mögliche Auswahl deiner Zutaten. Zunächst kannst du dir deine liebsten Salatbeilagen dazu nehmen. Diese vorab waschen, hacken oder würfeln. Zudem benötigst du Feta- oder Hirtenkäse, sowie deine liebsten Gewürze.

  1. Schäle und schneide deinen Kürbis (Butternut oder Hokkaido) in Streifen (Dicke je nach Bedarf) und lege diese auf einem Backpapier aus. Tröpfle anschließend etwas Olivenöl über die flachen Streifen und würze sie nach Belieben. 
  2. Dann geht es damit auch schon in den Ofen. Backe den Kürbis für 15-20 Minuten bei 200 Grad Umluft. Magst du deinen Feta gerne warm, so kannst du diesen mit in den Ofen geben und etwas schmelzen lassen.
  3. Wenn der Kürbis weich ist, kannst du Rucola, Eisberg-Salat und weitere Zutaten wie beispielsweise Kapern, Walnüsse oder Kürbiskerne in eine Schüssel geben und den Kürbis sowie den Feta hinzugeben.
  4. Öl, Salz, Pfeffer, Gartenkräuter, Agavendicksaft vermischt mit Essig oder Balsamico eignen sich perfekt als veganes Dressing.

Für diesen Salat braucht es nicht viel und er schmeckt himmlisch. Einfach Ausprobieren! 

3. Kürbis-Bowl (25 Minuten)

Bowls zu essen liegt im Trend. Sie enthalten viel Obst und Gemüse, was du brauchst, um fit zu bleiben. Ergänze unser Kürbis-Bowl-Rezept mit allem, was dir schmeckt. 

  1. Wähle eine Grundlage aus Couscous, Linsen, Quinoa, Reis, Nudeln oder Bulgur.
  2. Schneide den (geschälten) Kürbis in Würfel. Hokkaido-Kürbisse müssen nicht geschält werden.
  3. Schiebe die Würfel gewürzt und mit Öl betröpfelt für 15-20 Minuten bei 200 Grad Umluft in den Ofen.
  4. Mische dann den Kürbis mit weiterem Gemüse (Gurke, Salat, Kartoffeln, Möhren, Paprika).
  5. Toppe deine Bowl mit Sprossen, Sesam, Nüssen, Oliven, Eiern, Kapern und Gewürzen.
  6. Verfeinere mit einem Dressing (etwa aus Joghurt, Orange, Honig, Agavendicksaft, Balsamico oder Öl).
  7. Sehr lecker schmeckt obenauf Mandel-, Sesam (Achtung: Leicht bitter!) oder Cashewmus

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und schön angerichtet schmeckt es gleich doppelt gut! 

4. Kürbiscurry (40-50 Minuten)

Ein Kürbiscurry lässt jedes kulinarische Herz höher schlagen. Auch hier kann vielfältig variiert werden. Benötigt werden ein Hokkaidokürbis (oder ein anderer essbarer Kürbis), gute Curry-Gewürze, gegebenenfalls etwas Schärfe (Chilli, Paprika), Sahne oder Kokosmilch, Cashew- oder Kürbiskerne sowie ein paar grüne Kräuter.

  1. Der (geschälte) Kürbis wird in Stücke geschnitten, mit Öl betröpfelt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Anschließend schiebst du ihn für 15-20 Minuten bei 200 Grad in den Ofen. 
  2. Nebenbei kannst du Sahne oder Kokosmilch (Menge je nach gewünschter Endmenge) mit Curry und anderen Gewürzen mischen und langsam erwärmen, ehe du deinen Kürbis hinzugibst. 
  3. Die Nüsse werden gehackt. Wenn du magst, kannst du sie vorab in einer Pfanne anrösten. Jetzt kannst du sie in die Masse geben und diese köcheln lassen. So entfaltet sich allmählich der Geschmack.
  4. Wie lang du dein Gemisch köcheln lässt, ist ganz deinen Vorlieben überlassen (weich - hart), denn roh ist der Kürbis aufgrund des Backens im Ofen allemal nicht mehr.
  5. Ein Schuss (Chili-)Öl oder frische Zitrone kann deinem Curry eine erfrischende Note verleihen.
  6. Am Ende kannst du ein paar gehackte Kräuter - Petersilie vielleicht oder auch Minze - für Geschmack und Optik hinzugeben. 

Fertig! Viel Spaß beim Kochen!

5. Kürbisspätzle (50 Minuten)

Die vegane und etwas aufwendigere Alternative: Kürbisspätzle! Hierfür benötigst du wenige Zutaten, aber das ein oder andere übliche Küchengerät. Besorge dir für deine Kürbisspätzle einen Hokkaido-Kürbis (250-300g), 400g Weizen- und/oder Dinkelmehl, 4 Eier, etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum Würzen. Zudem brauchst du Pürierstab, Handmixer, Pfanne und eine Spätzlepresse

  1. Zunächst wird der Kürbis geputzt und gewürfelt, ehe du die Würfel in kochendes Salzwasser gibst. Diese dürfen dann erstmal für ca. 20 bis 25 Minuten köcheln
  2. Anschließend gießt du das Wasser ab und wartest bis die Würfel so weit abkühlen, dass du sie pürieren kannst. Dann vermischst du Mehl, Salz, Eier, Pfeffer und Muskat mit deinen Händen oder einem Mixer. Lasse den Teig danach ruhen und gönne dir selbst eine kleine Pause.
  3. Als Nächstes bringst du einen Topf mit Salzwasser zum Kochen, ehe du deinen Teig mithilfe einer Spätzlepresse ins Wasser gibst. Das Wasser lässt du dann erneut aufkochen. 
  4. Jetzt kannst du deine Spätzle mit einem Sieb wieder aus dem Wasser nehmen.
  5. Für den letzten Schritt benötigst du eine Pfanne, in der du ein Stück Butter erhitzt. Sind Butter und Pfanne heiß, so kannst du deine Spätzle hineingeben und sie darin schwenken.
  6. (Röst-)Zwiebeln, Schnittlauch und Petersilie schmecken ideal zu Spätzle. 

Tipp: Mit einer kleinen Prise Parmesan schmecken auch Spätzle richtig gut! Probier es doch mal aus!

6. Kürbisbratlinge (40-45 Minuten)

Doch man kann noch viel mehr aus dem Kürbis holen, denn er kann sowohl herzhaft, als auch süß. Wie wäre es mit ein paar Kürbisbratlingen? Wir stellen dir die Basis vor und ergänzen dann die Zutaten für den süßen oder herzhaften Geschmack. Vorab: Einen Kürbis und 2-3 Zwiebeln brauchst du für beide Varianten.  

Fränkische Rezepte finden
  1. Für den Bratlingteig benötigst du zunächst einen geputzten und geschälten Kürbis, den du mithilfe einer Reibe klein hobelst und in eine Schüssel gibst.
  2. Für den süßen Teig empfiehlt es sich, zusätzlich Kartoffeln in die Masse zu reiben, für den herzhaften eignen sich Möhren. Natürlich ist auch beides möglich. Hier hast du die freie Wahl. Die Verhältnisse von Kürbis und Wunschzutat passt du deinem Geschmack an. 
  3. Gib dann, sowohl für die süße als auch herzhafte Variante, eine oder zwei Zwiebeln hinzu
  4. Auf einen halben Hokkaido-Kürbis und ca. 6-8 Möhren/Kartoffeln benötigst du ungefähr vier Eier. Die Eier sollten deine Masse hauptsächlich binden, daher kannst du auch hier die Menge an deine restlichen Zutaten anpassen. 
  5. Die Eier gibst du mit Salz, Pfeffer und Muskat ebenfalls in die Schüssel, ehe du die gesamte Masse vermischst. 
  6. Danach kannst du Öl in einer Pfanne erhitzen und aus der Masse kleine Bratlinge formen. 
  7. Ist das Öl heiß, so geht es auch schon ans Braten!

Sind deine Bratlinge herzhaft, so kannst du einen Feta- oder Joghurtdip dazu servieren. Sind sie süß, so probiere es doch mit Apfelmus und Marmelade. Viel Spaß! 

7. Veganer Kürbiseintopf (40 Minuten)

Der gute alte Eintopf! Für die vegane Gemüsesuppe benötigst du neben einem Hokkaido-Kürbis 300g Kartoffeln (vorwiegend festkochend), 2 Möhren, 250g Sellerie, Petersilie oder Schnittlauch und 2 Zwiebeln. Hast du noch weiteres Gemüse da, so scheue nicht, dieses ebenfalls hinzuzugeben. 

  1. Wasche, putze und schneide all deine Gemüsesorten in Würfel oder kleine Stücke. 
  2. Brate diese dann in Sonnenblumenöl oder Butter für einige Minuten an, um den Geschmack zu intensivieren. Mische nebenbei etwas Gemüsebrühe an. 
  3. Ab hier wird es einfach: Lösche dein angebratenes Gemüse in der Pfanne mit der Brühe ab und lasse das Ganze dann in der Brühe köcheln.
  4. Gebe nach und nach Salz, Pfeffer, Paprika und Majoran hinzu und lasse die Suppe für eine halbe Stunde köcheln.
  5. Dekoriere und verfeinere anschließend mit Schnittlauch, Petersilie oder Frühlingszwiebeln. 

Noch ein paar Scheiben Brot und das warme, gesunde Mittagessen ist fertig. Das war's schon! 

8. Kürbisbrötchen (90-120 Minuten)

Auch Kürbisbrötchen lassen sich einfach, jedoch zeitintensiv backen. Nimm dir die Zeit: Der Geschmack wird dich überzeugen. Auch hier brauchst du natürlich einen Kürbis (Hokkaido), außerdem 500g Mehl (Weizen, Dinkel: Type 1050), eine Packung Trockenhefe, je einen Teelöffel Zucker, Salz und Olivenöl, 250ml lauwarmes Wasser und um die 100g Kürbiskerne.

  1. Der Kürbis muss zunächst in Würfel geschnitten und anschließend auf einem Backblech ausgelegt werden. Gare die Kürbisstücke bei ca. 200 Grad für eine halbe Stunde, bis sie weich sind. 
  2. Püriere die Stückchen dann mit einem Pürierstab. 
  3. Hacke ca. 50g der Kürbiskerne klein. 
  4. Vermenge Mehl, Hefe, Salz und die gehackten Kürbiskerne in einer Schüssel.
  5. Gebe dann Wasser, Öl und 250g deines Kürbispürees hinzu. 
  6. Rühre, bis der Teig glatt ist. Ist dies nicht der Fall, so gebe abwechselnd noch etwas Öl und Wasser hinzu. Danach darf dein Teig erst einmal abgedeckt ruhen. Eine Stunde müsste reichen.
  7. Wenn dein Teig so weit ist, kannst du ihn in je nach Belieben in gleich große Stücke formen.
  8. Die Teiglinge kannst du auf einer bemehlten Fläche noch einmal abgedeckt ruhen lassen. Vorab kannst du in die Mitte deiner Teigstücke kleine Kreuze schneiden.
  9. Ist auch diese halbe Stunde vorbei, so pinsle die Brötchen mit etwas Wasser und Eigelb ein und verteile die restlichen Kürbiskerne (oder auch Sonnenblumenkerne) auf der Oberfläche.
  10. Backe deine Brötchen für 12-15 Minuten bei 200 Grad goldbraun. 

Lass es dir schmecken! 

9. Kürbiskuchen (75-90 Minuten)

Natürlich darf in dieser Rezeptsammlung ein Kürbiskuchen nicht fehlen. Wir haben ein beliebtes Kürbiskuchen-Rezept für dich, dass garantiert klappt! Für acht Portionen benötigst du um die 300g Hokkaido- oder Butternutkürbis, 150g Butter, 150g Zucker, je eine Packung Vanillezucker und Backpulver, zwei Eier, 300g Mehl und etwas Wasser. 

  1. Erst einmal wird der Kürbis gewaschen, geschält und in Würfel geschnitten. Die kleinen Kürbisstücke kannst du dann für eine Viertelstunde mit etwas Wasser köcheln lassen, bis sie weich sind.
  2. Verrühre die Kürbisstücke mit 150g weicher Butter und püriere anschließend. 
  3. Gebe dann Zucker, Vanillezucker und Eier in eine Schüssel und schlage diese schaumig. 
  4. Mische Mehl und Backpulver. Mithilfe eines Siebes (Vermeiden von Klumpen) hebst du das Gemisch unter die Eiermasse. 
  5. Rühre danach dein Püree langsam unter die Masse, ehe du alles in eine gefettete Backform füllst. 
  6. Schiebe den Teig zum Backen für 40-45 Minuten in einen vorgeheizten Backofen bei 190 Grad

Bei Bedarf kannst du noch eine Packung Puderzucker mit etwas Wasser anrühren und deinen Kuchen mit einer Glasur verzieren. Zusätzlich kannst du in dein Puderzucker-Gemisch den Abrieb von Vanille oder Zitrone hinzufügen. Zimt und Sahne schmecken toll zu deinem Kuchen. Guten Appetit!

10. Kürbiszimtschnecken (45-60 Minuten)

Wenn es morgens noch dunkel ist und man sich gerade so ins Büro hochgeschleppt hat, könnte eine süße, winterliche Sünde helfen, in den Tag zu starten. Wie wäre es mit Kürbiszimtschnecken? Sie dauern nicht länger als herkömmliche Zimtschnecken, schmecken aber um einiges intensiver. Du benötigst für 12 Portionen:

  • Für den Teig: 530g Weizenmehl (Typ 550), ein Ei (M), 50g Zucker, ca. 300g Hokkaidokürbis, 80g Butter, 125ml Milch, 20g Frischhefe und je einen halben Teelöffel Zimt und Ingwerpulver. 
  • Für die Füllung: 100g brauner Zucker, 100g Butter, Zimt und Ingwerpulver (Menge nach Geschmack)
  • Für das Frosting: 100g Puderzucker, etwas Wasser oder 200g Frischkäse
  1. Wasche deinen Kürbis und schneide ihn in Stücke. Backe diese danach für 20-30 Minuten bei 200 Grad im Backofen oder köchel sie für 15-20 Minuten. Hauptsache der Kürbis wird weich genug, um ihn pürieren zu können! Es reichen ca. 300g, der Rest kann beispielsweise zu Marmelade (siehe weiter unten) verarbeitet werden. 
  2. Für den Teig erwärmst du die Milch lauwarm und rührst die Hefe hinzu, bis diese sich vollständig auflöst. Gebe dann Mehl, Püree, Zucker, Butter, Ei, Zimt und Ingwer in eine große Schüssel.
  3. Gebe dann auch die Hefe-Milch-Mischung in die Schüssel und verknete alles zügig zu einem weichen, noch etwas klebrigen Teig. Decke deinen Teig dann zum Gehen für ein bis zwei Stunden ab. Die Menge sollte sich verdoppeln. 
  4. Lege deinen Teig auf eine Fläche, die du vorab bemehlst und rolle ihn gleichmäßig als Rechteck aus. 
  5. Vermische deine Zutaten für die Füllung und verteile die Masse über den Teig. Du kannst den Rand etwas aussparen, das vereinfacht das Rollen.
  6. Den Teig kannst du dann über die längere Seite zusammenrollen.
  7. Danach kannst du die Teigwurst in ca. 12 gleichmäßige Stücke schneiden. Du müsstest die Schneckenform jetzt bereits erkennen. 
  8. Lege deine Zimtschnecken mit der "Schneckenseite" auf ein Backblech oder in eine große Auflaufform. Der Teig wird noch um einiges gehen! Warte noch eine Halbe bis Dreiviertel Stunde. 
  9. Heize deinen Backofen auf 180 Grad Ober/-Unterhitze vor. 
  10. Ist dein Teig gegangen, so schiebe deine Schnecken für 30-35 Minuten zum Backen in den Ofen.
  11. Anschließend lasse sie abkühlen und rühre in der Zwischenzeit Puderzucker mit Wasser (harte Glasur) oder Frischkäse (cremige Glasur) an. 
  12. Zum Schluss kannst du dein fertiges Frosting über die Schnecken geben, etwas Blüten oder Streusel darüber streuen und genießen!

Mit diesem Rezept bist du der glücklichste Morgenmuffel auf der Arbeit. Viel Spaß beim Ausprobieren! 

11. Kürbismarmelade (45-60 Minuten)

Kürbis kann auch super-süß! Zum Beispiel als Marmelade. Hierfür benötigst du einen Hokkaido-Kürbis (ca. 800-1200g), eine Packung Gelierzucker (500g), je ein bis zwei Orangen und Zitronen, gegebenenfalls etwas Ingwer und Vanille sowie einen Pürierstab. 

  1. Zunächst solltest du den Kürbis putzen, schneiden und würfeln.
  2. Wasche dann Orange und Zitronen ab, um die Schalen abreiben und zum Kürbis geben zu können. Die Zitrone wird anschließend in die Masse gepresst. Die Orange mit einem Löffel herausgenommen, hinzugegeben und der Rest ebenfalls gepresst.
  3. Magst du Vanille (Aroma) oder Ingwer (Schärfe)? Dann nehme zusätzlich etwas von einer Vanilleschote ab oder reib Ingwer hinein.
  4. Deine Masse gibst du in einen großen Topf. Wichtig ist, dass der Saft den Topfboden bedeckt, um ein Anbrennen zu vermeiden. Andernfalls kannst du noch eine zweite Orange und/oder Zitrone hinzugeben. 
  5. Abgedeckt lässt du deine Zutaten für eine halbe Stunde köcheln.
  6. Ist alles gut aufgekocht, so kannst du deine Zutaten pürieren und süßen. Hierfür nimmst du einfachen Gelierzucker (ca. 500g) und gibst diesen hinzu. 
  7. Jetzt bringst du das Ganze nochmal für einige Minuten zum Kochen. Mit einer kleinen Löffelprobe kannst du etwas von deiner Masse wegnehmen, abkühlen lassen und testen. Nach 1-2 Minuten Abkühlen verändert sich die Konsistenz deiner Marmelade. Ist dir die Marmelade nach dem Abkühlen zu flüssig, so gebe noch etwas Gelierzucker hinzu und wiederhole Schritt 5. 
  8. Bist du mit der Konsistenz zufrieden, so gieße deine Marmelade in Gläser mit einem luftdichten Deckel.

Achtung! Solltest du deine Marmelade über längere Zeit aufbewahren wollen, so denke daran, die Gläser vorab auszukochen oder zu backen, um Bakterien und spätere Schimmelbildungen oder ein Kippen zu vermeiden.  

12. Kürbishummus (20-25 Minuten)

Hummus ist beliebt und findet sich zunehmend in den Kühlregalen. Kein Wunder: Die Basis-Zutaten sind gesund, gleichzeitig schmeckt die orientalische Spezialität auch sehr lecker. Doch wie kommt der Kürbis in den Hummus? Wir haben das passende Rezept. Du brauchst: einen Kürbis (800-1000g), eine bis zwei Dosen Kichererbsen oder Ackerbohnen, Tahin (Sesammus), Zitronensaft, Salz, Knoblauch und Kreuzkümmel. 

  1. Putze deinen Kürbis und schneide ihn in Stücke, sodass er sich anschließend leicht pürieren lässt.
  2. Gebe deine gekochten Kürbis-Stückchen und eine Dose Kichererbsen oder Ackerbohnen in eine Schüssel. Je nach Menge reicht eine 500g-Dose meistens aus. Dies hängt jedoch auch mit der Größe deines Kürbis und deiner Wunschintensität zusammen. 
  3. Gebe anschließend einige Löffel Tahin (Achtung: kann bitter schmecken!), Zitronensaft, Salz, Knoblauch (wahlweise), sowie Kreuzkümmel (Ganz wichtig!) mit in die Schüssel. 
  4. Vermenge alles mithilfe eines Pürierstabs.
  5. Fertig ist dein Kürbis-Hummus! 

Deinen Hummus kannst du ganz vielfältig verwenden: Als würzigen Brotaufstrich mit etwas Salat oder in einer Gemüsebowl. Auch im Wrap schmeckt Hummus super. Zusätzlich kannst du über deinen Hummus Olivenöl geben, um den Geschmack zu verfeinern.

Tipp: Wenn du noch mehr Anregungen für leckere Rezepte mit Kürbis möchtest, schau doch auch hier vorbei! Viel Spaß beim Ausprobieren!