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10 Tipps fürs Einkaufen in der Corona-Krise: Wie Sie es schaffen, seltener in den Supermarkt zu gehen

In vielen Geschäften gibt es bereits eine Einkaufswagenpflicht, ab dem 27. April gilt auch die Maskenpflicht in Bayern. Trotz der Sicherheitsvorkehrungen sollte man auf unnötige Einkäufe so gut es geht verzichten. Hier finden Sie Tipps, um seltener in den Supermarkt zu gehen.
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Einkaufen mit Schutzmaske
Während der Pandemie, lohnt es sich, seltener in den Supermarkt zu gehen. Foto: Peter Steffen/dpa

Kurz vor dem Mittagessen nochmal schnell in den Supermarkt spurten, weil man eine Zutat vergessen hat: Vor der Corona-Krise war das für viele die Normalität. Um kein unnötiges Risiko einer Infektion einzugehen, finden Sie hier Tipps, wie Sie solche spontanen Einkäufe vermeiden. Falls Sie einen Mundschutz online kaufen wollen - hier sind noch Corona-Masken erhältlich.

Damit schützen Sie sich, ihre Familie und auch andere Einkäufer.

1. Erstellen Sie einen Essensplan für die Woche

Wenn die Gerichte für die nächsten Tage festgelegt sind, kann man auch seinen Einkauf besser planen. Anstatt jeden Tag für ein, zwei Artikel in den Supermarkt zu hetzen, macht man einen großen Wocheneinkauf. Das vorherige Planen des Mittagessens erlöst einen auch davon, jeden Tag aufs neue das Grübeln und Diskutieren anzufangen.

Für solch einen Plan setzen Sie sich am besten mit allen Familienmitgliedern oder Mitbewohnern zusammen. So kann jeder auch mal sein Lieblingsgericht auf einen Tag setzen oder Einspruch einlegen, wenn etwas gar nicht schmeckt.

2. Kalkulieren Sie die Portionen

Die Menge an Essen zu definieren, ist teilweise schwer. Denn der Hunger jedes Einzelnen ist oft vom Tag abhängig. Laut einer britischen Stiftung für Ernährung gibt es beispielsweise die Empfehlung, pro Person zwei Hände voll Nudeln zu kochen. Grundsätzlich kann man bei Nahrungsmitteln wie Brot, Käse und Müsli etwa 50 Prozent mehr einkaufen als sonst. Denn Besuche in Restaurants oder ein Mittagessen in der Kantine fallen durch die Pandemie gerade weg. Auch hat man mitunter gerade mittags wieder mehr Esser zu Hause, weil die Kinder nicht in die Schule gehen können und Erwachsene teils im Home Office arbeiten.

3. Gestalten Sie beliebte Gerichte gesünder

Um auch für Kinder das tägliche Mittagessen schmackhaft zu gestalten, möchte man natürlich auch auf ihre Wünsche eingehen. Jeden Tag Pommes oder Nudeln ist auf Dauer aber keine Lösung. Als Eltern gilt es hier, auf gesündere Alternativen zu setzen. Statt Pommes können Sie beispielsweise Ofenkartoffeln mit Quark oder selbstgemachtem Ketchup machen.

Wenn die Kinder beim Zubereiten helfen, ist die Bereitschaft zum Essen oft größer. Bei Nudeln können Sie Dinkel- oder Vollkornnudeln verwenden. Statt der Fertigsauce aus dem Glas lässt sich Pesto oder Rote-Beete-Sauce ganz einfach selbst machen. Die besticht auch durch ihre pinke Farbe.

4. Ordnen Sie ihren Einkaufszettel

Ein Hin- und Herhetzen zwischen den Supermarktregalen ist schon stressig, wenn keine Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden müssen. Doch mit der Einkaufswagenpflicht und einem Mindestabstand von 1,5 Metern wird der Supermarkt schnell zum Labyrinth. Laufen Sie die Gänge des Supermarkts schon vor dem Besuch in Gedanken ab und schreiben Sie die benötigten Lebensmittel so in der richtigen Reihenfolge auf ihren Zettel. 

5. Umgehen Sie Stoßzeiten

Normalerweise gehen Sie immer am Samstagvormittag einkaufen? Die meisten anderen leider auch. Wenn Sie können, dann versuchen Sie unter der Woche und entweder mittags oder spätabends ihre Einkäufe zu erledigen. So lässt sich der Mindestabstand besser einhalten und Sie haben weniger Stress beim Einkaufen.

6. Besorgen Sie "Evergreens"

Butterbrot oder ein Spiegelei - wenn einem das Mittagessen mal nicht zusagt, dann hat jede Familie so ihre Ersatzgerichte. Versuchen Sie auch hier, benötige Lebensmittel für eine Woche daheim zu haben. 

7. Bewahren Sie frische Lebensmittel richtig auf

Gerade bei Äpfeln ist Vorsicht geboten: Sie geben das Gas Ethylen ab und lassen anderes Obst in ihrer Nähe schneller reifen. Auch bei anderen Obst- und Gemüsesorten sollten Sie auf eine richtige Lagerung achten, damit sich sie sich möglichst lange halten.

8. Konservieren Sie Lebensmittel

Viele übrig gebliebene Nahrungsmittel halten sich lange in der Gefriertruhe. Am besten schreiben sie vor dem Einfrieren das Datum und den Inhalt mit wasserfestem Folienstift auf den Gefrierbeutel. So behalten Sie den Überblick, was wie lange schon in Ihrem Gefrierfach liegt. Obst und Gemüse können Sie auch in Einmachgläsern haltbar machen.

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9. Brauchen Sie Reste auf

Wenn Sie beim Einkauf doch mal falsch kalkuliert haben, dann lassen sich auch die Reste verwerten. Bei einigen Koch-Websites findet man durch die Eingabe der vorhandenen Zutaten passende Rezeptvorschläge. Oder man ruft seine Eltern oder Großeltern an und fragt sie um Rat. Oft hat gerade die ältere Generation viele Rezept-Ideen um übrig gebliebenes aufzubrauchen.

10. Ergänzen Sie Ihren Einkaufszettel kontinuierlich

Was man alles an Lebensmitteln für die nächste Woche benötigt, fällt einem oft spontan ein, zum Beispiel beim Kochen. Am besten schreiben Sie es dann sofort auf Ihre Liste. Sie können Ihren Einkaufszettel zum Beispiel am Kühlschrank befestigen oder die benötigten Einkäufe auf der Notizen-App Ihres Handys festhalten.

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