Wagner Festspiele

Bayreuther Festspiele 2018

Bayreuth
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Der Bayreuther Festspiel-Knigge

Endlich eine Karte für die Wagner-Festspiele ergattert, aber noch nie dort gewesen? Wir erklären, wie man sich bei den Festspielen verhalten sollte!
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Endlich eine Karte für die  Wagner-Festspiele ergattert, aber noch nie dort gewesen? Wir zeigen Euch, wie man sich bei den Festspielen verhalten und kleiden sollte! Foto: Tobias Hase/dpa
Endlich eine Karte für die Wagner-Festspiele ergattert, aber noch nie dort gewesen? Wir zeigen Euch, wie man sich bei den Festspielen verhalten und kleiden sollte! Foto: Tobias Hase/dpa

Auch dieses Jahr wandert die Welt wieder auf den Grünen Hügel, um an den Wagner-Festspielen teilzuhaben. Auch die Prominenz wird wieder über den roten Teppich flanieren und die ausgefallensten Garderoben zur Schau stellen. Aber ist das wirklich nötig? Falls jemand das Glück hatte, eine Karte zu erobern, aber nicht weiß, wie man sich kleiden oder verhalten sollte, haben wir hier einige hilfreiche Tipps und Tricks für Sie:

Grundsätzlich sei gesagt, dass normalerweise jeder ins Festspielhaus gelangt, egal mit welcher Garderobe - man soll auch schon kurze Hosen gesehen haben. Die Kleiderordnung ist längst nicht mehr so steif wie früher, eine elegante Abendrobe ist aber nach wie vor erwünscht. Hierbei sollte man aber einiges beachten.
 


Bayreuther Festspiele: unsere Tipps


1. Es ist heiß im Festspielhaus
Das Festspielhaus ist nicht klimatisiert. Da die Aufführungen grundsätzlich während der wärmeren Monate stattfinden, kann es schon mal unangenehm stickig und schwül im Haus werden. Vom Parkett zur Galerie wird es immer wärmer, also bei der Kleiderwahl auf den Ort des Sitzplatzes achten.

2. Die Sitze sind aus Holz
Das Festspielhaus besitzt nach wie vor alte Holzklappstühle. Der Grund hierfür ist die Akustik. Die Verantwortlichen haben Bedenken, dass gepolsterte Stühle den legendären Klang schlucken könnten. Demnach sollte man auch bei der eleganten Kleidung auf Komfort achten. Wagner-Opern dauern bekanntlich sehr lange, also sollte das Outfit vor allem im Sitzen bequem sein und nicht zwicken oder kratzen. Außerdem sollten Besucher mit Rückenbeschwerden besser ein Kissen mitführen, welches hinter die Wirbelsäule geklemmt wird. Nur keine Scham -es ist erstaunlich, wie viele Zuschauer mit Polstern und Ähnlichem unter den Armen auf den Grünen Hügel marschieren. Eigentlich ist die Mitnahme verboten, ist aber meist bei medizinischen Gründen nach Absprache mit dem Einlass- oder Sicherheitspersonal gestattet.

 

 

 


Auch die Prominenten achten bei ihrer Kleiderwahl darauf, dass die Roben vor allem im Sitzen gut aussehen und keine unschönen Falten werfen. Ebenso sollten alle Damen bei der Gelegenheit auf hochhackige Schuhe verzichten oder zu einem niedrigen Absatz greifen. Der Fußraum im Festspielhaus ist sehr begrenzt und meistens schwellen die Füße nach kurzer Zeit unangenehm an, wenn sie in knallengen Highheels stecken. Wer im Saal seine Schuhe abstreift, sollte darauf gefasst sein, dass man das "Plopp" durch die gute Akustik im ganzen Haus hört.

 

 

 

 

 

 


Bei längeren Vorstellungen gibt es zwei Pausen, um die Beine vertreten zu können, die Toilette aufzusuchen oder sich mit Getränken und Mahlzeiten zu stärken. Um das Festspielhaus werden jedes Jahr Würstchen und Bier angeboten. Außerdem werden Zeltrestaurants aufgebaut.
Den Gang zur Toilette sollte auf keinen Fall unterschätzt werden und jede Gelegenheit genutzt werden. Denn wer einmal während der Vorstellung den Saal verlässt, kommt bis nach der nächsten Pause nicht wieder hinein.

 

 

 



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