Sandkerwa

Sandkerwa Bamberg 2018

Bamberg
Interview

Das Bamberger Sandmadla Laura: Eine echte "Kerwagängerin"

An ihr kommt man auf der Bamberger Sandkerwa nicht vorbei: Laura Hatzold ist das Sandmadla 2018.
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Sandmadla Laura Hatzold in der Bamberger Altstadt am ersten Tag der Sandkerwa 2018.  Foto: Barbara Herbst
Sandmadla Laura Hatzold in der Bamberger Altstadt am ersten Tag der Sandkerwa 2018. Foto: Barbara Herbst

An mangelnder Kerwaerfahrung wird es bei Sandmadla Laura Hatzold nicht scheitern. Die 19-jährige Schülerin aus Gundelsheim bezeichnet sich als "richtige Kerwagängerin". Wo man sie am Wochenende antrifft und wie es nach der Sandkerwa weitergeht, erzählt sie im Interview.

Laura, als Sandmadla ein Fest vertreten, das Besuchermassen anzieht - war das schon immer Dein Traum oder wie kam es dazu? Laura Hatzold: Um ehrlich zu sein, war das nicht geplant, sondern eher spontan. Die eigentliche Kandidatin ist abgesprungen und ich wurde gefragt, ob ich nicht Zeit und Lust hätte, einzuspringen. Da hab ich mich natürlich riesig gefreut und sofort gesagt: Klar mach ich das. Und bin jetzt natürlich extrem stolz.

Warum braucht die Sandkerwa auch ein Sandmadla?

Ich glaube, das Sandmadla ist für die Besucher die persönliche Verbindung zur Kerwa. Ein Gesicht, das man wiedererkennt. Sie können Fotos mit mir machen und sich dann später an die schöne Zeit erinnern, die sie in Bamberg verbracht haben.

Was ist Deine schönste Erinnerung an die Kerwa?

Ich war schon als Kind mit meinen Großeltern auf der Sandkerwa - dann natürlich eher auf der anderen Flussseite bei den Fahrgeschäften. Ich bin jedes Jahr mit dem Kinderkarussell am Kranen gefahren, bei dem die kleinen Flugzeuge in die Luft steigen. Das ist meine schönste Erinnerung.

Aus den Fahrgeschäften bist Du ja mittlerweile rausgewachsen - was bist Du mittlerweile für ein Kerwa-Typ?

Ich würde sagen ich bin der typische "Rundläufer". Ich bin immer und überall unterwegs. Außer natürlich, wenn ich mit meinem Musikverein im Einsatz bin und mit dem Saxofon auf der Bühne stehe.

Und wo trifft man Dich auf der Sandkerwa? Hast Du schon Deine Lieblingsecke gefunden?

Noch nicht, aber da bleibt ja noch genügend Zeit am Wochenende, um die zu finden. Ich werde wohl überall mal unterwegs sein, trink vielleicht mal ein Stehbier und unterhalte mich - aber schau dann auch wieder weiter.

Da erübrigt sich ja fast die nächste Frage: Cocktails oder Bier?

Bier.

Bratwurst oder Brezn?

Bratwurst.

Blasmusik oder DJ?

Blasmusik.

Sneakers oder High Heels?

Sneakers.

Um das Outfit musst Du Dir die nächsten Tage ja keine Gedanken machen. Fünf Dirndl bekommt das Sandmadla zur Verfügung gestellt - hast Du einen Favoriten?

Zwei sogar - die beiden Modelle, die ich Freitag und Samstag tragen werde. Die sind beide total ausgefallen und gefallen mir richtig gut. Am Samstag komme ich ganz in Weiß, sowas hab ich vorher noch nie gesehen. Das ist für mich auch eine Möglichkeit, mal etwas komplett Neues auszuprobieren.

Fünf Tage Kerwa - danach brauchst Du sicher erstmal Urlaub, oder?

Nein, danach geht es gleich weiter (lacht). Auf der Gundelsheimer Kerwa bin ich natürlich dabei und mit dem Orchester im Einsatz.

 

 



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