Sandkerwa

Sandkerwa Bamberg 2018

Bamberg
67. Sandkerwa

Offiziell: Stadt Bamberg beteiligt sich an Sandkerwa 2018 - alle Infos im Newsticker

Die Sandkerwa 2018 in Bamberg ist gerettet: Bürgerverein und Stadt tun sich zusammen. Alle aktuellen Infos zur 67. Sandkerwa lesen Sie hier im Newsticker.
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Auf Höhe der Unteren Brücke wird es zur Sandkerwa in Bamberg Schikanen geben, die die Autos zwingen, langsamer zu fahren. Symbolbild,  Foto: Ferdinand Merzbach
Auf Höhe der Unteren Brücke wird es zur Sandkerwa in Bamberg Schikanen geben, die die Autos zwingen, langsamer zu fahren. Symbolbild, Foto: Ferdinand Merzbach
25. Januar 2018

Die Stadt Bamberg beteiligt sich nun offiziell an der Sandkerwa 2018: Dies wurde am Donnerstag, 25. Januar 2018 notariell beglaubigt. Laut Pressestelle der Stadt sei die Stadt Bamberg durch ihre Tochtergesellschaft "Bamberger Congress + Event Service GmbH" (kurz: BSG) an der Betreibergesellschaft der Sandkerwa beteiligt. Die BSG stellt mit Horst Feulner einen der beiden Geschäftsführer der Betreibergesellschaft. Nach dem formellen Vollzug der Beteiligung nimmt nun der operative Teil der Planung Gestalt an.

10. Januar 2018, 13:22 Uhr

Die Bamberger jubeln: Die Sandkerwa in Bamberg ist gerettet und findet 2018 definitiv wieder statt. Der Bürgerverein hat grünes Licht für die Zusammenarbeit mit der Stadt gegeben. 2017 wurde die 67. Sandkerwa abgesagt, weil der Bürgerverein das finanzielle Risiko und die alleinige Haftung in puncto Sicherheit nicht tragen wollte.

Am Dienstagabend machten die Mitglieder des in der Vergangenheit alleine veranstaltenden Bürgervereins "4. Distrikt" den Weg frei für eine gemeinsame Kirchweih mit der Stadt Bamberg. Damit ist die Sandkerwa 2018 - nach der Absage im vergangenen Jahr die 67. Kerwa - gerettet, im Sandgebiet in Bamberg kann Ende August wieder kräftig gefeiert werden. Die Mitglieder des Bürgervereins haben mit 73 zu 43 Stimmen für das gemeinsam mit der Stadt Bamberg erarbeitete Rettungskonzept gestimmt - die Entscheidung war nicht unumstritten. Die Stadt kauft sich dazu mit 63.000 Euro als gleichberechtigter Partner in die Betreibergesellschaft ein und stellt einen von zwei Geschäftsführern. Außerdem soll die Sandkerwa mit einem jährlichen Betriebskostenzuschuss von 125.000 Euro abgesichert werden.

Somit Bambergs größtes Volksfest schon 2018 wieder stattfinden. Rund 300.000 Besucher werden erwartet. Eines ist jetzt schon klar: Die Stadt wird voll. Um sich eine Unterkunft zur Sandkerwa 2018 in Bamberg zu sichern - egal ob Hotel, Jugendherberge, Pension oder Ferienwohnung -, empfehlen wir auswärtigen Besuchern, sich frühzeitig um eine Buchung zu bemühen.

15. Dezember 2017, 10:17 Uhr


Zukunft der Bamberger Sandkerwa: Die Stadt verspricht Betriebskostenzuschuss

Der Bamberger Stadtrat hat in der Vollsitzung am Mittwoch mehrheitlich zugestimmt, die Sandkerwa im nächsten Jahr mit einem Betriebskostenzuschuss in Höhe von 125.000 Euro und einer Einlage von 63.000 Euro in die neu gegründete Kerwa-Gesellschaft zu unterstützen. Der Stadtrat folgt damit der Empfehlung des Finanzsenats. Die Stadt Bamberg übernimmt knapp die Hälfte der Gesellschaftsanteile der Sandkirchweih und wird somit in Zukunft gleichberechtigt mit dem Bürgerverein über die Geschicke der Sandkirchweih entscheiden. Am 9.Januar 2018 wollen sich die Mitglieder des BV diesbezüglich noch einmal beraten.

Der Entwurf für eine Kooperation wurde in den vergangenen Wochen immer weiter verfeinert. Das Rettungskonzept trägt den Wünschen beider Seiten Rechnung: Der Bürgerverein möchte beispielsweise weiterhin Einfluss nehmen und Veranstaltungen wie Fischerstechen und Hahnenschlag in eigener Regie durchführen. Aber auch Probleme wie die hohen Sicherheitsanforderungen und die steil gestiegenen Kosten werden berücksichtigt.


Stimmen aus dem Stadtrat

"Wir müssen uns im klaren sein, dass es heute nicht mehr geht, dass eine Handvoll Ehrenamtliche dafür sorgen, dass Tausende sicher feiern können", erklärte Peter Neller (CSU-Fraktion). Er sei froh, dass sich nun eine Lösung abzeichne. "Die CSU-Fraktion steht hinter dieser Lösung und wir stimmen mit großer Freude dem Beschlussantrag zu", sagte Neller. Schließlich sei die Sandkerwa der Mittelpunkt des Bamberger Sommers. Auch Klaus Stieringer (SPD) brachte die Bedeutung der Sandkerwa für Bamberg auf den Punkt: "Ein Leben ohne Sandkerwa ist möglich, aber sinnlos." Dieser Beschluss sei der Startschuss für die Sandkerwa 2018 und die folgenden Jahre.

Weitere Stimmen aus der Stadtratssitzung - und warum Stadtratsmitglieder gegen den Beschluss gestimmt haben - , lesen Sie im Premiumbereich von infranken.de.

9. Oktober 2017, 9:31 Uhr


Wie soll die Sandkerwa in Bamberg künftig aussehen? Das sagen die Bamberger Wirte

Wie geht es mit der Sandkerwa in Bamberg weiter? Im Jahr 2017 hatte nach der Absage am eigentlichen Termin im August eine "Nicht-Sandkerwa" oder "Wilde Kerwa" in den Kneipen und Clubs im Sand stattgefunden.

Der Hotel- und Gaststättenverband Bamberg befragte die Bamberger Wirte zu ihren Erfahrungen, um daraus Erkenntnisse für die Zukunft der Sandkerwa zu gewinnen. Laut Florian Müller, dem Vorsitzenden des Hotel - und Gaststättenverbands Bamberg, hätten die Wirte zur "Wilden Sandkerwa" zwar weniger Umsatz erwirtschaftet, der Gewinn sei jedoch ungefähr gleichgeblieben, da weniger Kosten angefallen seien.


Sandkerwa 2018: "Aus den Erfahrungen lernen"

Unter den Wirten im Sand und denen außerhalb des Sandgebiets gibt es laut Müller unterschiedliche Meinungen zur künftigen Gestaltung der Kerwa: Erstere wünschen sich Veränderungen, Letztere eine Kerwa, wie sie früher war. "Wir wollen eine Sandkerwa, aber wir wollen auch, dass man aus den Erfahrungen lernt", erklärte Müller.

Stadt und Bürgerverein erarbeiten jetzt ein Konzept, das die Zukunft der Sandkerwa in Bamberg sichern soll. Die Gespräche sind laut Stadtsprecherin Ulrike Siebenhaar auf einem guten Weg. Mehr Informationen zur Meinung der Wirte und damit zur Zukunft der Sandkerwa finden Sie in unserem inFrankenPlus-Artikel.

Alle Informationen zur Bamberger Sandkerwa, Bilder und vieles mehr finden Sie auch auf unserer Themenseite.


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