258. Erlanger Bergkirchweih

Bockbieranstiche

2018 finden wieder zahlreiche Bockbieranstiche in Bamberg statt. Wir haben mehr als 50 wichtige Termine für Bockbieranstiche in Stadt und Umland für Sie zusammengestellt – inklusive der Keller und Brauereien.

Wann ist Bockbier-Saison?

Die Bockbier-Saison beginnt traditionell im September. Im Jahr 2018 geht es am Freitag, 28. September, mit vier Bockbieranstichen im Bamberger Umland los. Die ersten Termine von Brauereien der Stadt Bamberg folgen in den Woche darauf. Bockbieranstiche haben in Franken mit seinen rund 300 großen und kleinen Brauereien eine lange Tradition. In der Regel wird das erste Fass eines Bieres feierlich zur Eröffnung eines Festes angestochen.

Was ist ein Bockbieranstich?

Die meisten der Brauereien in Bamberg und im Landkreis produzieren im Herbst Bockbier und feiern das mit einem Fest – dem Bockbieranstich. Dabei geht es nicht nur um Bier trinken. Eine wichtige Rolle spielen auch Geselligkeit und fränkisches Essen: Oft gehört ein musikalisches Rahmenprogramm zum Bockbieranstich. Außerdem servieren die Brauereien deftige fränkische Speisen wie Brotzeiten, Bratwürste, Haxen oder Schweinebraten zum Bockbier.

Wo finden Bockbieranstiche statt?

Was ist Bockbier?

Bockbiere haben einen hohen Stammwürzegehalt, der im Mittelalter die Haltbarkeit erhöhte, und einen Alkoholgehalt von mindestens 6,5 Prozent. Der sogenannte „Doppelbock“ hat sogar einen Alkoholgehalt von bis zu 12,5 Prozent. Daher hat sich für Bockbier auch die Bezeichnung „Starkbier“ eingebürgert. Und das wussten schon die Mönche im Mittelalter zu schätzen, hielt es sie doch währende der Fastenzeit bei Kräften.

Gibt es verschiedene Bock-Biersorten?

Vom „Urbock“ über hellen und dunklen Bock bis hin zum „Böckla“: Die Brauereien haben sich für ihre Bockbiere verschiedene Namen und Varianten ausgedacht. In der Regel unterscheidet sich Bockbier von anderen Biersorten dadurch, dass es süßer und weniger herb schmeckt. Der Alkoholgehalt ist höher als etwa bei Pils oder Lager. Manche Brauereien brauen auch ein Weizenbockbier ein.

Woher kommt die Bezeichnung Bockbier?

Und warum heißt das Bockbier „Bockbier“? Der Name geht zurück auf den Braumeister Elias Pichler: Der wechselte im Jahr 1614 von Einbeck an das Münchner Hofbräuhaus und braute dort fortan sein „Ainpöckisch Bier“. Die Münchner Mundart ist schuld daran, dass im Laufe der Zeit aus „Ainpöckisch Bier“ das „Bockbier“ wurde.

Sind beim Bockbieranstich Brauereibesichtigungen möglich?

Bockbieranstiche sind eigene Veranstaltungen, die normalerweise nicht mit Brauereibesichtigungen verbunden sind. Dennoch kann der Bockbieranstich eine Gelegenheit sein, um mit Brauern und Inhaber ins Gespräch zu kommen und für einen späteren Zeitpunkt eine Brauereibesichtigung zu vereinbaren.

 

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Hier sind Bockbieranstiche in Franken

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