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Selb
Ausraster

Attacke in Oberfranken: Mann (30) greift Autofahrer an und bespuckt Polizisten - Beamter dienstunfähig

Ein Mann hat im oberfränkischen Selb nicht nur einen Autofahrer grundlos angegriffen, sondern auch mehrere Polizisten beleidigt, bespuckt und attackiert. Ein Beamter ist nun dienstunfähig.
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Ein 30 Jahre alter Mann hat in Selb grundlos einen Autofahrer attackiert, beleidigt und bespuckt. Auch die alarmierte Polizei wurde von dem Betrunkenen angegangen. Einem Beamten spuckte der amtsbekannte Aggressor mehrfach ins Gesicht. Ein Beamter ist nun erstmal dienstunfähig.

Wie die Polizei Marktrewitz am Samstag berichtet, stand ein 52-jähriger Mann gegen 15.40 Uhr mit seinem Auto am Christian-Höfer-Ring in Selb. Hier trat nun ohne Grund und Vorwarnung ein zunächst unbekannter Mann an die geöffnete Seitenscheibe heran, bespuckte und beleidigte den Geschädigten verbal, verkratzte dessen Fahrzeug und verletzte den 52-Jährigen auch noch durch Zerren am Sicherheitsgut leicht am Hals.

Nach Attacke auf Autofahrer in Selb: Amtsbekannter Mann greift auch Polizei an

Im Anschluss flüchtete der Täter, konnte im Rahmen der Fahndung mit mehreren Streifen jedoch im Bereich Erkersreuth aufgegriffen werden. Es handelte sich  um einen amtsbekannten Betäubungsmittelkonsumenten. Der 30-Jährige beleidigte die Beamten ebenfalls und ging dann mit geballten Fäusten auf die Einsatzkräfte los. Durch  unmittelbaren Zwang wurde der Angriff abgewehrt, der Beschuldigte zu Boden gebracht und gefesselt. Der Beschuldigte spuckte dabei einem Beamten mehrmals ins Gesicht.

Dem Beschuldigten wurde die vorläufige Festnahme erklärt und eine Blutentnahme angeordnet. Auf der Fahrt im Dienstauto der Polizei griff der Mann, nachdem er sich zunächst scheinbar beruhigt hatte, plötzlich wieder einen Polizeibeamten an und versuchte diesen mehrmals mit den Füßen ins Gesicht zu treten. Es gelang dem betroffenen Beamten jedoch den Tritten auszuweichen und die Angriffe erneut mit unmittelbarem Zwang zu unterbinden. Auch hierbei spuckte der Beschuldigte wieder einem Beamten ins Gesicht.

Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 1,4 Promille. Der Sachverhalt wurde der Staatsanwalt zur Klärung der Haftfrage vorgetragen, dies wurde jedoch abgelehnt. Es wurde von der Polizei daher eine vorläufige Unterbringung in ein Bezirkskrankenhaus angeordnet. Ein 45-jähriger Polizeibeamter wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und ist bis auf Weiteres dienstunfähig.