Ein Mädchen musste im Krankenhaus behandelt werden, nachdem es den Hund eines 31-jährigen Spaziergängers gestreichelt hatte. Der 31-Jährige war laut korrigiertem Polizeibericht vom Sonntag (26. September 2021) mit seinem angeleinten Hund in Längenau, einem Stadtteil von Selb im Kreis Wunsiedel unterwegs.

Als ein Mädchen den Hundehalter fragte, ob es den Hund streicheln dürfe, erlaubte es der Mann. Zudem gab er dem Mädchen Leckerlies, die das Mädchen dem Hund auch gab. "Als das Mädchen dann aufstehen wollte, wollte der Hund vermutlich noch ein Leckerlie und erhob diesbezüglich seine Tatze, wobei er das Mädchen im Gesicht unabsichtlich kratzte", heißt es in der korrigierten Fassung des Presseberichts.

Da der Rettungsdienst wegen der blutigen Wunde verständigt wurde, erfolgte automatisch auch die Verständigung der Polizei. Im Polizeibericht vom Sonntag wird betont, dass nicht der Vater des Mädchens eine Anzeige gegen den Hundehalter gestellt hat, sondern die Polizei dies von Amts wegen erstatten muss.

 

Ursprüngliche Meldung vom Samstag (25. September 2021), die inFranken.de veröffentlicht hat:

"Mit einem Krankhausaufenthalt endete das Füttern eines Hundes für einen elfjährigen Jungen". Das berichtet die zuständige Polizeiinspektion. Der Bub wollte nach Angaben der Polizei in Längenau, einem Stadtteil von Selb im Kreis Wunsiedel, den Hund eines 31 Jahre alten Spaziergängers füttern.

Nach anfänglichen Schmuseeinheiten wollte das Kind dem Hund ein Leckerli zustecken. "Der freudig-erregte Hund wollte dem jungen Essenspender daraufhin das 'Pfötchen' geben", wie die Polizei berichtet. Leider kratzte er den elfjährigen Jungen dabei im Gesicht und fügte ihm eine blutende Risswunde im Gesicht zu. Diese musste im Klinikum Hof medizinisch behandelt werden.

Den 31-jährigen Hundebesitzer erwartet nun eine Anzeige wegen eines Vergehens der fahrlässigen Körperverletzung.

Meldung der Polizeiinspektion Marktredwitz vom Samstag (25. September 2021) in unveränderter Fassung:

Blutiges Hundefüttern

Selb – Mit einem Krankhausaufenthalt endete das Füttern eines Hundes für einen 11-Jährigen Jungen. In Längenau wollte dieser den Hund eines 31-Jährigen Spaziergängers füttern. Nach anfänglichen Schmuseeinheiten wollte der junge Mann den Hund ein Leckerli zustecken. Der freudig-erregte Hund wollte dem jungen Essenspender daraufhin das „Pfötchen“ geben. Leider kratzte er dem 11-Jährige Junge dabei im Gesicht und fügte ihm eine blutende Risswunde im Gesicht zu. Diese musste im Klinikum Hof medizinisch behandelt werden.
Den 31-Jährigen Hundebesitzer erwartet nun eine Anzeige wegen eines Vergehens der fahrlässigen Körperverletzung.

 

Hinweis der Redaktion: inFranken.de veröffentlichte den Artikel erstmals am Samstag (25. September 2021) mit den oben stehenden Informationen der zuständigen Polizeiinspektion. Hier war zunächst von einem Jungen statt eines Mädchens die Rede. Zudem wurde nicht ersichtlich, dass die Anzeige gegen den Hundehalter seitens der Polizei erfolgte. Die Redaktion von inFranken.de hat am Sonntag (26. September 2021) auf die Richtigstellung der Polizeiinspektion Marktredwitz reagiert und den Inhalt des Artikels dahingehend angepasst. Aus Gründen der Transparenz haben wir die Originalmeldung sowie unseren ursprünglichen Bericht sichtbar gelassen. 

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