Am Freitag (25. März 2022) verständigte die Marktleitung eines Supermarktes in Marktredwitz die Polizei und bat um Unterstützung. Es sollte sich, so schreibt die Polizeiinspektion Marktredwitz, ein Kunde in dem Verbrauchermarkt aufhalten, der seine FFP2-Maske nicht aufsetzen wollte. Die eintreffende Streifenbesatzung traf den Mann im Kassenbereich an, heißt es weiter.

Der Kunde habe mehrmals bezüglich der FFP2-Maske belehrt werden müssen und sie anschließend widerwillig aufgesetzt. Als der Kunde seine Waren an der Kasse bezahlte und den Kassenbereich verließ, nahm er provokant seine FFP2-Maske wieder ab und lief durch den Verbrauchermarkt, schreibt die Polizei.

Aggressiver Supermarkt-Kunde in Marktredwitz muss gefesselt werden - dann findet die Polizei Diebesgut

Daraufhin sei der Kunde erneut durch die Streifenbesatzung angesprochen worden. Der Mann äußerte demnach gegenüber der Streifenbesatzung "ist wohl Fasching". Weil dieser sehr aufbrausend, aggressiv gegenüber der Streifenbesatzung gewesen sei und auch seine Hände nach mehrmaliger Aufforderung, nicht aus seinen Jackentaschen nehmen wollte, habe er mithilfe von körperlicher Gewalt zu Boden gebracht werden müssen und wurde dann laut Polizei mit Handschellen gefesselt.

Dabei leistete er demnach Widerstand gegen die Fesselung. Verletzt wurde niemand. Zur weiteren Sachbearbeitung wurde der Beschuldigte zur Polizeistation Marktredwitz gebracht. Bei einer anschließenden körperlichen Durchsuchung des Beschuldigten konnten die Polizeikräfte in der Jackentasche ein erlaubtes Taschenmesser finden.

Außerdem befand sich laut Polizei in der Jackentasche des Beschuldigten eine aus dem Verbrauchermarkt entwendete Flasche Tabasco. Diese wurde von ihm nicht an der Kasse bezahlt. Der Mann erhält unter anderem Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahl mit Waffen und nach dem Infektionsschutzgesetz.