Am Dienstagabend (25. Januar 2022) ist es zu einem schweren Nachbarschaftsstreit im Würzburger Stadtteil Sanderau gekommen, bei dem das SEK anrücken musste.

Gegen 20.30 Uhr ging beider Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eine Mitteilung über eine Bedrohungslage in der Weingartenstraße ein. Dort fühlte sich ein 36-jähriger Bewohner von einem Umzug im Haus gestört. Daraufhin kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, "im weiteren Verlauf bedrohte der Mann sein Gegenüber mit einer Schusswaffe und begab sich dann wieder in seine Wohnung", wie das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet.

SEK nimmt 36-Jährigen widerstandslos fest - Mann wird ins Krankenhaus eingewiesen

Die Polizei machte sich daraufhin mit einem Großaufgebot auf den Weg zum Ort des Geschehens. Da die Beamten davon ausgingen, dass sich der Mann weiterhin bewaffnet in seiner Wohnung befindet, wurde auch das Spezialeinsatzkommando (SEK) und eine Verhandlungsgruppe zum Einsatzort gerufen. Zuvor schlugen sämtliche Versuche der Kontaktaufnahme mit dem 36-Jährigen fehl. 

Das SEK nahm den Mann widerstandslos fest. Bei einer Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten zwei PTB-Waffen und eine Softair-Pistole und stellten diese sicher.

Laut Angaben der Polizei befand sich der Mann offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation. Er wurde in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen.