Erst wollte es im Frühjahr nicht warm werden, dann folgten Hochwasser und wochenlange Nässe. Alles nicht gerade günstige Wachstumsvoraussetzungen für die Trauben an den Rebstöcken. Wegen der Witterung verzögerte sich denn auch die Blüte um einige Wochen. Was folgte, waren Hitzerekorde im Juli, die sich belastend auf die Rebstöcke auswirkten. Dafür konnten die Reiferückstände wegen des kalten Frühlings wieder nahezu ausgeglichen werden.

Deshalb gibt sich der Winzer Ludwig Knoll, sein Weingut liegt in der weltberühmten Lage "Würzburger Stein", auch zuversichtlich, wenn es um den Jahrgang 2013 geht. Obwohl der 2013er noch nicht im Keller liege, so Knoll einschränkend, er rechne mit einem guten Wein. Weniger, was die Menge angehe, aber doch im Hinblick auf die Qualität. Die befände sich nämlich bereits jetzt auf einem sehr guten Stand.