Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine junge Frau aus dem Landkreis Schweinfurt gegen 16.30 Uhr auf der Bundesstraße 27 in Richtung Würzburg. Als der Verkehr plötzlich stockte, konnte sie einen Auffahrunfall mit einem vor ihr fahrenden VW nicht mehr verhindern. Bei dem Aufprall zog sich der 41-jährige VW-Fahrer leichtere Verletzungen zu.

Die Unfallverursacherin geriet sie ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Bus des Arbeiter-Samariter-Bundes. Der mit fünf Personen besetzte Kleinbus stieß frontal in die Beifahrerseite des Renault. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Pkw herumgeschleudert und kam auf der Fahrerseite zum Liegen.

Unmittelbar danach stieß noch eine 55-Jährige mit ihrem VW Sharan, die direkt hinter dem Bus fuhr noch gegen den Renault.
Die 23-Jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Pkw befreit werden. Sie kam nach notärztlicher Versorgung mit Prellungen und Frakturen in eine Würzburger Klinik. Die VW-Fahrein blieb unverletzt.

25.000 Euro Sachschaden

Der 62-jährige Fahrer des Kleinbusses wurde mit leichteren Verletzungen durch den Rettungsdienst in das Krankenhaus Karlstadt gebracht. Sein drei Jahre jüngerer Beifahrer erlitt ebenfalls nur leichtere Verletzungen. Die drei Mitfahrer im Alter von, 45, 49 und 59 Jahren blieben augenscheinlich unverletzt, wurden jedoch vorsorglich zur Beobachtung in ärztliche Obhut übergeben.

Lediglich der Sharan war nach dem Unfall noch fahrbereit. Die übrigen Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro

Die B27 war für die Bergungsarbeiten etwa eineinhalb Stunden gesperrt, der Verkehr wurde durch die Feuerwehr umgeleitet. Die Feuerwehren aus Veitshöchheim und Thüngersheim waren mit 35 Mann im Einsatz. Zur Versorgung der Verletzten waren insgesamt sechs Rettungswagen, zwei Notärzte und ein Rettungshubschrauber vor Ort. pol