Am Mittwochabend (16. Juni 2021) hat ein 24-Jähriger in Grombühlstraße in Würzburg einem 21-Jährigen aufgelauert, ihn von hinten mit einem Messer bedroht und Geld gefordert. Allerdings hatte der 24-jährige Täter wohl nicht damit gerechnet, dass sein "Opfer" über Kampfsporterfahrung verfügte. 

In der Auverastraße brachte der 21-Jährige den Tatverdächtigen zu Boden, woraufhin noch eine körperliche Auseinandersetzung folgte. Anschließend machte sich der 24-jährige Tatverdächtige aus dem Staub. 

24-Jähriger will 21-Jährigen ausrauben: Dann wird der Täter selbst zum Opfer

Unmittelbar nachdem ein Notruf abgesetzt worden war, fahndete die Würzburger Polizei nach dem Flüchtigen. Durch einen Zeugenhinweis konnte der 24-Jährige in einer Wohnung in Grombühl ausgemacht und dort vorläufig festgenommen werden. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Unterfranken stellte sich in der Folge der Ermittlungen heraus, dass der 24-Jährige kein Unbekannter ist und erst am Vortag gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl eines vorangegangenen Raubdeliktes erlassen worden war. 

Bereits am 09. Mai 2021 geriet der 24-Jährige mit einem 23-Jährigen in der Juliuspromenate aneinander und versuchte, ihn seiner Halskette zu berauben. Am Donnerstagnachmittag (17. Juni 2021) wurde der mutmaßliche Täter einem Ermittlungsrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall werden von der Kriminalpolizei Würzburg unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Würzburg durchgeführt.