A3 in Unterfranken nach Unfall gesperrt: Am Donnerstagvormittag kam es auf der A3 zwischen den Ausfahrten Rottendorf und Würzburg/Randersacker zu einem Unfall mit drei beteiligten Lastwagen. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte, hatte ein Lastwagen-Fahrer das Stauende übersehen.

Der nicht beladene Holzlaster prallte gegen den vorausfahrenden Lastwagen, der wiederum auf das Fahrzeug vor ihm geschoben wurde. Neben den drei Lastern wurde zudem ein Auto durch Trümmerteile beschädigt.

Stau nach Unfall auf A3: Lastwagen-Fahrer lebensgefährlich verletzt

Der 54 Jahre alte Fahrer des Holztransporters wurde im Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er zog sich schwerste Verletzungen  zu und wurde nach der Erstversorgung an der Unfallstelle vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Die zwei weiteren Lastwagen-Fahrer zogen sich keine schwerwiegenden Verletzungen zu.

Die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried übernahm die Unfallaufnahme. Vor Ort waren auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Rottendorf, Biebelried, Theilheim und Kitzingen im Einsatz.

Anders als bei einem Unfall auf der A73, war die A3 in Richtung Frankfurt zeitweise vollgesperrt, mittlerweile sind nur noch zwei Fahrspuren blockiert und der Verkehr wird an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Da zwei der Lastwagen abgeschleppt werden müssen, wird die Bergung voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.