Auf der Autobahn 7 auf Höhe der Raststätte Riedener Wald war am frühen Mittwochmorgen ein Lkw unterwegs, der im Begriff war, die Autobahnraststätte Riedener Wald aufzusuchen und deshalb auf den Verzögerungsstreifen zur Rastanlage einscherte. Dies muss der Fahrer eines Sprinters aus dem Großraum Hamburg übersehen haben: Der Kleinlaster ist auf den Lkw aufgefahren.

Zum Unfallhergang teilt die Polizei mit, dass der tschechische Sattelzug vom rechten Fahrstreifen auf den Verzögerungsstreifen zur Rastanlage Riedener Wald wechselte. Der dahinter befindliche Sprinter nahm diesen Wechsel vom rechten Fahrstreifen auf den Verzögerungsstreifen ebenfalls vor. Dort fuhr der Kleintransporter dann mit der Beifahrerseite in das linke Heck des Aufliegers. Der Sprinter wurde nach dem Aufprall in die Mittelschutzplanke geschleudert und dort abgewiesen. Danach kam der Kleintransporter auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Die beiden Fahrzeuginsassen aus dem Main-Tauber-Kreis wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Sie wurden von den Feuerwehren aus einen Arnstein, Hausen, Bergtheim und Werneck mit der Rettungsschere befreit. Die 29-jährige Beifahrerin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der 36-jährige Fahrer wurde schwer verletzt in ein Würzburger Krankenhaus eingeliefert.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden dürfte sich nach Schätzung der Polizei auf etwa 35.000 Euro belaufen. Die Autobahn war bis 4.45 Uhr in Richtung Ulm komplett gesperrt. Anschließend lief der Verkehrs einspurig an der Unfallstelle vorbei. Zur Klärung des Unfallherganges wurde eine Sachverständige hinzugezogen. pol