Eine 71-Jährige aus dem Main-Taunus-Kreis fuhr am Mittwoch gegen 19:15 Uhr mit ihrem Audi auf der A 3 in Richtung Frankfurt.

Auf Höhe der Anschlussstelle Helmstadt, blieb sie aufgrund eines technischen Defekts, auf dem rechten Seitenstreifen stehen und verständigte den Pannendienst. Da der Audi noch fahrtüchtig war, forderte der Pannendienst die Fahrerin auf zum Parkplatz Fronberg zu fahren, um dort gefahrlos den Audi überprüfen zu können.

Laut Polizei fuhr die 71-Jährige wieder an und beschleunigte ein kurzes Stück auf dem Beschleunigungsstreifen, plötzlich wechselte sie nach links auf den rechten Fahrstreifen der Autobahn und übersah dabei offensichtlich einen dort fahrenden Sattelzug.

Der 60-Jährige Lkw-Fahrer konnte weder ausweichen, noch rechtzeitig bremsen und fuhr in das Heck des Audis.
Durch den Aufprall kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb dort schwer beschädigt stehen.

Bei dem Unfall zogen sich sowohl die Fahrerin, als auch der Beifahrer schwere Verletzungen zu. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt und Rettungsdienst brachte ein Rettungswagen die 71-Jährige in ein Krankenhaus, der 77-Jährige wurde auf Grund seiner schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Für die Bergung der Verletzten und die Unfallaufnahme mussten zwei Fahrstreifen gesperrt werden, während des Hubschraubereinsatzes kam es zu einer Vollsperrung der Autobahn. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es dabei jedoch nicht.