Etwa 500 Meter vor der Rastanlage Würzburg-Nord ist es am frühen Montagmorgen zu einem Auffahrunfall auf der A3 bekommen. Ein Auto und ein Lkw kamen nach dem Zusammenstoß von der Fahrbahn ab und in den Weinbergen rechts neben der Fahrbahn zum Stehen. Dabei erlitt ein Mann schwere und ein Mann leichte Verletzungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde eine Sachverständige eingeschaltet.

Gegen 02:15 Uhr ist es in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen den Anschlussstellen Randersacker und Heidingsfeld zu der Kollision zwischen dem Sattelzug und dem mit fünf Menschen besetzten Auto gekommen. Der Audi stand zum Unfallzeitpunkt auf dem Standstreifen. Die Insassen waren nach eigenen Angaben gerade dabei, einen Fahrerwechsel durchzuführen.

Deshalb befanden sich lediglich zwei Personen im Fahrzeug, als ein mit Autoteilen beladener Sattelzug aus noch ungeklärter Ursache nach rechts auf den Standstreifen kam. Der Lkw fuhr mit der rechten Fahrzeugfront auf das linke Heck des Pkw auf. In Folge dessen wurden beide Fahrzeuge nach rechts von der Fahrbahn geschleudert. Der Wagen kam im Grünstreifen, der Laster 40 Meter weiter im Weinberg, knapp vor einem Abhang, zum Stehen. In dem Audi wurde ein 31-Jähriger eingeklemmt und schwer verletzt. Die Feuerwehr befreite den Mann aus dem Fahrzeug. Eine weitere Person im Pkw erlitt leichte Verletzungen. Die beiden Autoinsassen wurden in eine Würzburger Klinik gebracht. Der Fahrer des Sattelzug mit Anhänger blieb unverletzt.

Neben der Autobahnmeisterei Würzburg sind auch die Berufsfeuerwehr Würzburg sowie die Freiwillige Feuerwehr Randersacker vor Ort. Der Sachschaden lässt sich derzeit noch nicht beziffern.

Zur Klärung der Unfallursache wurde eine Sachverständige hinzugezogen. Insbesondere die Bergung des 40-Tonners gestaltete sich schwierig und konnte erst bei Tageslicht erfolgen. Die Bergungsarbeiten dauerten bis etwa 14.30 Uhr an, teilte die Polizei mit. Der rechte der drei Fahrstreifen war in diesem Bereich in Richtung Frankfurt gesperrt. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es aber nicht.