Auf der A3 bei Waldaschaff kam einem 53-Jährigen am Mittwochvormittag laut Polizei ein Reifen entgegen. Der Mann war kurz vor 11.00 Uhr mit einem in Gießen zugelassenen Pkw Toyota in Richtung Würzburg unterwegs, als ihm plötzlich das komplette Rad eines Fahrzeugs entgegenkam und gegen die Front seines Fahrzeugs krachte.


Der Reifen hatte sich von einem Kleintransporter gelöst

Das Rad war ursprünglich vorne links an einem Augsburger Kleintransporter montiert. Der Transporter war in Richtung Frankfurt unterwegs. Am Fuß des Kauppenabstiegs bei Waldaschaff löste es sich plötzlich von der Achse und rollte nach links weg. Dabei soll es von mehreren Fahrzeugen gerammt worden sein. Schließlich übersprang das Rad die Mittelleitplanke und stieß auf der Gegenfahrbahn gegen den Toyota.

Verletzt wurde zum Glück niemand.
Beide Fahrzeugführer konnten ihre Fahrzeuge sicher auf dem Standstreifen zum Stehen bringen. Das Rad lag anschließend für kurze Zeit auf der Würzburger Richtungsfahrbahn, bevor es von dem 37-jährigen Fahrer des Kleintransporters bei fließendem Verkehr unter Lebensgefahr weggeräumt werden konnte.


Vermutlich waren die Radmuttern nicht richtig angezogen

Die bisher bekannte Schadenshöhe beläuft sich auf 6500 Euro. Der Kleintransporter musste abgeschleppt werden. Der Toyota blieb fahrbereit. Zu nennenswerten Verkehrsstörungen kam es bei dem Unfall nicht. Eine konkrete Ursache für das Lösen des Rades ist nicht bekannt. Es kann nur vermutet werden, dass die Radmuttern nicht richtig angezogen waren.

Weitere Autofahrer, die mit dem Rad kollidiert sind und dabei einen Schaden an ihren Fahrzeugen erlitten haben, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei in Hösbach unter folgender Telefonnummer zu melden: 06021/857-2530.