Ein Kleintransporter war am Samstagabend (20.11.2021) gegen 21.00 Uhr aus bislang unbekannter Ursache auf der Staatsstraße auf zwischen Würzburg und Randersacker in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem entgegenkommenden VW Golf frontal kollidiert.

Nachdem bei dem Unfall sechs Personen zum Teil schwer verletzt worden waren, wurde gegen den mutmaßlichen Unfallverursacher inzwischen Untersuchungshaftbefehl erlassen. Der 47-Jährige wurde nach seinem Krankenhausaufenthalt am Freitag in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. 

Update vom 26.11.2021, 17 Uhr: Haftbefehl gegen Unfallverursacher erlassen

Der 47-jährige Unfallverursacher war am Samstagabend mit seinem Kleintransporter auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren und daraufhin ins Schleudern geraten. Es kam in der Folge zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW. Bei dem Verkehrsunfall erlitt eine 26-Jährige, die auf dem Rücksitz des VWs saß, lebensbedrohliche Verletzungen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist ihr Gesundheitszustand nach wie vor kritisch. Fünf weitere Personen, darunter auch der 47-jährige Kleintransporter-Fahrer, wurden zum Teil schwer verletzt. Im Zuge der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise, dass der 47-Jährige zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinfluss stand.

Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von knapp 0,8 Promille. Ihm wird daher vorgeworfen, am Straßenverkehr teilgenommen zu haben, obwohl er dazu infolge des Genusses alkoholischer Getränke nicht dazu in der Lage war, sein Fahrzeug sicher zu führen. Aufgrund des dringenden Tatverdachts der Straßenverkehrsgefährdung hat inzwischen ein Richter die Untersuchungshaft gegen den 47-Jährigen angeordnet.

Der Haftbefehl wurde dem Beschuldigten, der keinen Wohnsitz in Deutschland hat, noch im Krankenhaus eröffnet. Nachdem es sein Gesundheitszustand zugelassen hatte, wurde der Mann am Freitag in eine Justizvollzugsanstalt verlegt. Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Land unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt.  

Erstmeldung vom 22.11.2021: Kleintransporter kracht in Gegenverkehr - 26-Jährige in schwebt in Lebensgefahr

Ein Kleintransporter ist am Samstagabend aus bislang unbekannter Ursache auf der Staatsstraße bei Randersacker (Landkreis Würzburg) in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem entgegenkommenden VW Golf frontal kollidiert. Eine 26-jährige Mitfahrerin in dem Golf erlitt dabei laut Polizei lebensgefährliche Verletzungen. Der Fahrer des Kleintransporters wurde vorläufig festgenommen und befindet sich ebenfalls in einem Krankenhaus. 

Zum Zeitpunkt des Unfalls gegen 21.00 Uhr herrschte wegen einer Sperrung der A3 auf der Straße zwischen Würzburg und Randersacker sehr starker Verkehr. Dem derzeitigen Kenntnisstand nach fuhr der Kleintransporter aus bislang ungeklärte Ursache seitlich auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug auf und schleudert anschließend unkontrolliert in den Gegenverkehr. Dort stieß der Mercedes frontal mit dem entgegenkommenden VW zusammen.

Eine 26-Jährige, die auf dem Rücksitz in dem Golf saß, erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Die Mitfahrer in dem VW erlitten leichtere Verletzungen. In dem Mercedes Vito erlitten der 47-jährige Fahrer sowie ein Mitfahrer schwere Verletzungen, der Beifahrer erlitt leichtere Verletzungen. Die sechs Verletzten kamen nach der medizinischen Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt mit dem Krankenwagen in verschiedene Krankenhäuser. 

Zur Klärung des genauen Unfallherganges zog die Polizeiinspektion Würzburg-Land auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Würzburg einen Sachverständigen hinzu. Zusätzlich stellte die Polizei die Unfallfahrzeuge sicher und nahm den 47-jährigen Fahrer des Kleintransporters vorläufig fest. Die weiter andauernden Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Würzburg-Land unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Würzburg. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Staatsstraße für mehrere Stunden gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Raum Randersacker führte.