Etwa 1000 Gästefans sind zum Spiel angereist, darunter auch 120 "Problemfans", teilte die Polizei mit. Im Großen und Ganzen war die Würzburger Polizei mit dem Einsatzgeschehen zufrieden.

Polizisten mussten eingreifen, als Fans der Gästemannschaft aufeinander losgehen wollten. Dabei erlitten zwei Beamte leichtere Verletzungen. Ein Fan verletzte sich beim Torjubel am Zaun. In der zweiten Halbzeit wurden pyrotechnische Gegenstände, so genannte Blinker, gezündet.

Die im Vorfeld gewonnenen Erkenntnisse der Polizei hatten ergeben, dass nur ein geringer Teil der Braunschweiger Fans mit dem Zug anreisen würde. Die meisten der Anhänger der Gästemannschaft kamen mit dem eigenen Pkw oder mit Bussen. Die Busse wurden bereits ab der Autobahn von der Polizei zum Dallenbergparkplatz begleitet und die Fans von dort zum Stadion eskortiert.
Im Vorfeld des Spiels kam es zu keinerlei Störungen.


In der ersten Halbzeit des DFB-Pokalspiels verlief alles friedlich. In der zweiten Halbzeit wurden aus dem Gästeblock so genannte Blinker gezündet. Etwa 20 Minuten vor Spielende wollten rechte und linke Gruppierungen der Gästefans, die durch einen Zaun getrennt waren, aufeinander losgehen, was durch den sofortigen Einsatz der Polizei verhindert wurde. Dazu war es aber erforderlich, dass Polizisten die Fanblocks betraten, um die Fans am Übersteigen des Zaunes zu hindern. Dabei zogen sich ein Beamter und eine Beamtin leichtere Verletzungen zu, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Die Polizisten mussten teilweise unmittelbaren Zwang anwenden.

Stürmische Fans rüttelten zu stark am Zaun

Als beim Torjubel zahlreiche Fans an dem Zaun zum Spielfeld rüttelten, brachen Teile des Zaunes im oberen Bereich ab. Ein Anhänger der Gästemannschaft verletzte sich dabei so, dass er in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

Nach der von Eintracht Braunschweig gewonnenen Partie verlief der Abmarsch der Fans dann wieder größtenteils störungsfrei. Die abfahrenden Busse wurden von der Polizei bis zur Autobahn und auch dort weiter in Richtung Norden eskortiert und an der Landesgrenze an die hessische Polizei zur weiteren Begleitung übergeben.