Das rege Demonstrationsgeschehen in Würzburg hatte sich an den drei zurückliegenden Montagen fortgesetzt. Auch eine steigende Teilnehmerzahl ist festzustellen. Am vergangenen Montag war die Polizei sogar gezwungen, gegen Personen aus dem linken Spektrum Pfefferspray einzusetzen. Eine Polizistin wurde von einem Unbekannten durch einen Faustschlag ins Gesicht leicht verletzt, konnte ihren Dienst jedoch fortsetzen.

Nachdem sich das Demonstrationsgeschehen zum Thema "konsequente Anwendung der Ausländergesetze" auch am kommenden Montag unter dem Motto "Gegen Glaubenskriege auf deutschem Boden" fortsetzen wird, weisen Polizei und Stadtverwaltung Würzburg noch einmal darauf hin, dass die Versammlungsfreiheit ein hohes Rechtsgut ist, das jede Gruppierung, egal welcher Couleur, für sich in Anspruch nehmen kann.

Für die Polizei und die Stadt Würzburg als Versammlungsbehörde im Vorfeld gilt das Gebot der Neutralität.