Fußball-Drittligist SG Dynamo Dresden hat gegen fünf Gewalttäter Stadionverbote für alle Heimspiele verhängt. Zudem werde bei zwei der Betroffenen, die Vereinsmitglieder sind, geprüft, ob sie aus dem Verein ausgeschlossen werden, teilte die SG Dynamo am Donnerstag mit.

Den Betroffenen wird vorgeworfen, sich beim Spiel gegen die Würzburger Kickers am vergangenen Samstag der Körperverletzung schuldig gemacht zu haben. Die Polizei hatte ihre Personalien festgestellt und an den Verein übermittelt. Sie können sich nun zu den Vorwürfen äußern.

"Praktisch alle der 3000 mitgereisten Dynamo-Fans haben sich beim Spiel in Würzburg als gute Gäste erwiesen und die uns entgegengebrachte Gastfreundschaft mit Respekt und toller Stimmung beantwortet", sagte Dynamos Geschäftsführer Robert Schäfer.

"Wir haben immer deutlich kommuniziert, dass wir gegen ermittelte Personen, denen Fehlverhalten vorzuwerfen ist, die uns zur Verfügung stehenden Mittel konsequent ausschöpfen werden." Dynamo werde auch zukünftig so handeln, um den Verein, seine Mitglieder und Fans vor Schaden zu bewahren.

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Auch in Hof wurden die Anhänger von Dynamo Dresden am Samstag auffällig.