Ein Lkw war beim Ausscheren zum Überholen auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. In der Folge musste die Autobahn in Richtung Würzburg immer wieder komplett gesperrt werden. Der Verkehr staute sich in der Spitze auf über zehn Kilometer.

Der Unfall zwischen den Anschlussstellen Hösbach und Bessenbach/Waldaschaff hatte sich gegen 16:30 Uhr ereignet. Zu diesem Zeitpunkt waren zwei Sattelzüge in Richtung Würzburg unterwegs. Einen knappen Kilometer vor der Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff wollte ein slowenischer Lkw-Fahrer den vorausfahrenden Sattelzug überholen. Als er zum Überholvorgang ansetzte, musste der Slowake am Steuer des Fahrzeugs vor ihm verkehrsbedingt abbremsen. Dies führte dazu, dass es zu einem Auffahrunfall kam, wobei hoher Sachschaden entstand.
Die beiden Fahrer kamen unverletzt davon.


A3 komplett gesperrt

In der Folge war die A3, die in diesem Bereich dreispurig ist, komplett gesperrt, weil sich die unfallbeteiligten Sattelzüge ineinander verkeilt hatten. Erst einem Großaufgebot der Feuerwehren Bessenbach, Hösbach und Waldaschaff, die mit nahezu 50 Mann angerückt waren, gelang es, die Fahrzeuge auseinander zu ziehen. Der gerammte Sattelzug war danach fahrbereit und konnte auf dem Seitenstreifen abgestellt werden. Der Sattelzug des Unfallverursachers musste abgeschleppt werden.

Für die Bergungsmaßnahmen musste die A3 in Richtung Süden immer wieder komplett gesperrt werden. In der übrigen Zeit wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Dies führte zu massiven Verkehrsbehinderungen mit einem kilometerlangen Stau.

Da aus dem auffahrenden Sattelzug eine größere Menge Diesel ausgelaufen war, musste die Fahrbahn von der Feuerwehr gereinigt werden. Seit den Abendstunden läuft der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Die Bergungsmaßnahmen halten an. pol