Ein schwerer Unfall hat sich am Freitagabend an der Rastanlage Würzburg Nord an der A3 ereignet. Aus bislang ungeklärter Ursache hat ein Lkw-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Sattelzug fuhr die Tanksäulen an und krachte schließlich in das Tankstellengebäude. Dabei landete das Führerhaus zur Hälfte im Innern des Verkaufsraumes. Dort blieb das Fahrzeug stecken.

Der überwiegend mit Zucker beladene Sattelzug war auf der A3 in Richtung Frankfurt unterwegs und war gegen 18:30 Uhr zur Rastanlage Würzburg-Nord abgefahren.

Der Fahrer streifte dann aus noch ungeklärter Ursache eine Tanksäule und prallte schließlich nach einigen Metern gegen das Verkaufsgebäude. Durch die Wucht des Aufpralls landete das Führerhaus halb im Innern des Verkaufsraums.

Ein Mann, der sich dort aufhielt, konnte sich gerade noch durch einen Sprung über einen Tresen in Sicherheit bringen. Allerdings wurde der Mann wie der Fahrer des Sattelzuges und die Beifahrerin leicht verletzt. Die beiden Männer und die Frau wurden vor Ort medizinisch versorgt. Die Besatzung des Sattelzugs wurde anschließend zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert.

Bei dem Unfall ist enormer Sachschaden entstanden. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen könnte sich der Schaden auf eine halbe Million Euro belaufen. Fest steht, dass eine Trägersäule des Verkaufsraums umgefahren wurde.

Am Abend war noch nicht ganz klar, wie die Einsatzkräfte bei der Bergung des Sattelzuges vorgehen sollen. Die Bergungsmaßnahmen werden vermutlich noch längere Zeit in Anspruch nehmen. dvd

Nach aktuellen Erkenntnissen, war bei dem Unfall eine gefährliche Kräutermischung im Spiel.