Die Würzburger Polizei hatte zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung rund um die Begegnung ein größeres Aufgebot im Einsatz, das auch von der Bereitschaftspolizei und Beamten umliegender Dienststellen unterstützt wurde.

Die Anhänger der Gäste aus Düsseldorf, von denen einige in der Nacht noch an den zum Teil massiven Auseinandersetzungenbeteiligt waren, wurden von einem Sammelpunkt an der alten Mainbrücke mit Bussen der Würzburger Verkehrsbetriebe zum Kickers-Station gefahren. Dieses Angebot nahmen die Fans an. Hierbei ergaben sich auch keinerlei Probleme.

An der Rastanlage Rohrbunn waren bei der Anfahrt nach Würzburg aus einem Düsseldorf Fanbus Böller gezündet worden.
Auch hier waren Polizeibeamte rasch zur Stelle, um dies zu unterbinden.

Die Partie, die um 16:00 Uhr angepfiffen wurde und die die Würzburger Kickers überraschend mit 3:2 gegen den höherklassigen Gegner aus Düsseldorf gewannen, verlief im Großen und Ganzen friedlich. Während des Spiels hatte ein Fan im Düsseldorfer Block einen pyrotechnischen Gegenstand gezündet. Unmittelbar nach dem Abpfiff wollten zahlreiche Fans den Zaun zum Spielfeld übersteigen. Sie konnten größtenteils durch die Ordnungskräfte daran gehindert werden. Einige wenige, denen es trotzdem gelungen war, über den Zaun zu klettern, wurden von Ordnungskräften dann am Betreten des Spielfeldes gehindert. Außerdem wurden einige Gegenstände auf Ordner geworfen. Ein Ordner wurde durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt. Der Mann kam vorsorglich zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die polizeilichen Ermittlungen zum Täter sind noch im Gange.

Die Abfahrt der Düsseldorfer Fans wurde von der Polizei gezielt überwacht. Die Busse mit den abreisenden Fortuna-Anhängern begleiteten die Polizeikräfte bis weit über Würzburg hinaus.