Im Juli letzten Jahres begann laut Polizeibericht die Serie, als die Kirche der "Zeugen Jehovas" in der Industriestraße in Hösbach mit Farbe beschmiert worden war. Es folgte unter anderem eine vor dem Gebäude im Boden einbetonierte WC-Garnitur, in welcher mehrere tote Küken gelegt worden waren.

Nach weiteren Sachbeschädigungen am Kirchenhaus konnten auch Sachbeschädigungen an Fahrzeugen und Briefkästen in Hösbach und Aschaffenburg der Serie zugeordnet werden. Teilweise wurden auch hier tote Küken aufgefunden.


Durch die Videoaufzeichnung einer im Frühjahr diesen Jahres begangenen Straftat konnten die beiden Täter schließlich durch Zeugen ermittelt werden.


Es handelt sich um einen 24-jährigen Hösbacher und einen gleichaltrigen Freund aus Hessen.
Den beiden Männern wird gemeinschaftlich begangene Sachbeschädigung in zehn Fällen vorgeworfen. Davon wurden neun in Hösbach verübt und eine Sachbeschädigung in Aschaffenburg.

Weiterhin wird gegen beide wegen einer in Aschaffenburg begangenen Straftat, nämlich der Verletzung des Briefgeheimnisses, ermittelt.

Insgesamt verursachten sie einen Sachschaden in Höhe von etwa 8.500 Euro.

Wieso das Duo bei den Straftaten gefrorene Eintagsküken (Tierfutter) hinterlassen hatte ist unklar. Offensichtlich bedienten sie sich der Hühnervögel "rein zufällig" und sahen dies als Schabernack an. pol/la