Die Polizei Unterfranken warnt aktuell vor einer Betrugsmasche mit falschen Inkassoschreiben. Die Firma weist ihre potentiellen Opfer in dem Mahnschreiben an, den angegebenen Betrag auf ein bulgarisches Konto zu überweisen.

Insgesamt 15 Personen war ein solches Schreiben ins Haus geflattert, in dem eine Inkassofirma meist den Betrag von 200,95 Euro einforderte. Grund für die Mahnung war der angebliche Erwerb eines "Anrufblockers" im Wert von 119 Euro, der laut der Firma nicht bezahlt wurde. Als vermeintlichen Beweis für die Bestellung täuschen die Betrüger die Existenz einer biometrischen Sprachaufzeichnung vor, die es in Wirklichkeit überhaupt nicht gibt. Tatsächlich hat nämlich keiner der Empfänger einen solchen Kauf getätigt.

Richtigerweise ist keines der potentiellen Opfer auf die Zahlungsaufforderung eingegangen, somit ist glücklicherweise kein Schaden entstanden.